Gespräche mit Askja 

Teil 7 (25.09,2020) Beziehungen

Elaine: Hi Schwesterchen! Ich hab heute beim A.utofahren Infos zu einem spannenden Thema durchgegeben bekommen, interessiert dich sicher auch … Es ging um Beziehungen, Seelenpartner und Co.
 
Askja: Ui, die berühmten Dualseelen! Auf meine bessere Hälfte warte ich ja immer noch. Der Schnellste ist er scheinbar nicht gerade …
 
Elaine: Siehste, und schon der falsche Ansatz, dass du wartest! Da kannst du lange warten. Auf was überhaupt? Dass dich jemand glücklich macht, weil du das selbst nicht kannst?

Askja: Wie bitte?!

Elaine: Nicht böse gemeint! Aber: was erwartest du von ihm zu bekommen: Anerkennung, Bewunderung, Respekt, Schutz, das Gefühl des Angekommenseins, Liebe? Diese Bedürfnisse dürfen wir mal schön alle erst selbst in uns stillen, anstatt im Außen nach jemandem zu suchen, der unserem inneren schreienden Kind den Schnulli gibt.

Askja: (hust) Der bitte was tut??

Elaine: Deinem inneren Kind den Schnulli gibt. Oder das Fläschchen. Dein inneres Kind schreit aus Einsamkeit, aus Angst, weil es sich alleine fühlt. Weil es Liebe braucht, Wärme, Zuwendung. Du sendest non stop lauthals Bedürftigkeit, Mangel, Unselbständigkeit aus.

Askja: Achso, das alte Thema: aussenden - empfangen, säen - ernten. Abgesehen davon, dass ohrenbetäubendes Kindergeschrei wohl jeden Mann in die Flucht schlägt.

Elaine: (lacht) Entweder das, oder du resonierst eben mit jemandem, der genauso fühlt. Wenn sich zwei bedürftige, heulende Kinder aneinander klammern, gehen sie gemeinsam unter. Was das für eine Beziehung wird, brauche ich dir nicht zu beschreiben.

Oft werde ich in meinen Beratungen gefragt: „Wann kommt endlich mein Seelenpartner?  Finde ich ihn überhaupt noch in diesem Leben?“ Das ist der komplett falsche Denkansatz! Denn es ist ja nicht vorherbestimmt so, dass am Tag X der güldene Prinz ums Eck geritten kommt – oder eben nicht.

Nein! Es hängt allein davon ab, was du aussendest! Es geht darum, deine Einstellung, deine Energieausstrahlung zu optimieren, bis du so viel Lebensfreude ausstrahlst, so viel Liebe, dass du überfließt. DANN ziehst du die Partner nur so an!

Askja: Also nicht mehr suchen oder warten – sondern sich finden lassen. Nicht mehr einsam leiden, sondern das Richtige ausstrahlen. Das gefällt mir auch viel besser! 

Elaine: Genau! Es würde schon alleine helfen, wenn du keinen Mangel mehr aussendest …

Askja: Ich bin ein Männer-GPS! Sehr schön J  Ich sehe mich nur derzeit leider als einsam blinkender Peilsender alleine auf weitem Feld  … wo sind die denn alle? Warum taucht keiner auf? 

Elaine: Wenn jetzt kein Mann in deinem Leben ist, ist das ein Indikator dafür, dass deine Ausstrahlung nicht stimmt, dass dein Herz nicht offen ist und  eine blockierende Überzeugung in dir eine Störfrequenz sendet.

Askja: Daran kann ich feilen!

Elaine: Oder du hast einfach im Moment ein Lebensthema, das du am besten alleine bearbeiten kannst.

Askja: Es ist also wie immer Arbeit an sich selbst :-(

Elaine: Wobei „Arbeit“ das falsche Wort ist. Denn es geht ja darum, glücklich mit sich zu sein, Freude zu fühlen – und die dann auszustrahlen.

Askja: Also nicht fragen: „Finde ich irgendwann meinen Seelenpartner?“, sondern: „Warum fließe ich nicht über vor Lebensfreude?“

Elaine: Jap! Und wenn man so sehr in der Lebensfreude und in der Liebe zu sich selbst ist, dass man die teilen will, finden sich natürlich ganz viele Menschen, die auf einen aufmerksam werden. Die positive Energie, die man ausstrahlt, wirkt magnetisch, man wirkt extrem anziehend, weil man gibt, abstrahlt. Du resonierst dann in allen Bereichen mit entsprechenden Ereignissen und Menschen.

Bei der Auswahl seiner Freunde und speziell seines Partners darf man dann bewusst aussortieren! Damit man sich keinen Partner aussucht der braucht, was du gibst, also bedürftig ist. Frauen haben ja tendenziell dieses Helfersyndrom…(räusper) …  Sondern dass du einen auswählst, der sich angezogen fühlt, weil er mit dir resoniert. Der auch gibt. Dann kann man sich gegenseitig bereichern – wenn beide Partner etwas zu geben haben und sich nicht aus Bedürftigkeit aneinanderklammern.

Askja: Klar. Das ist eine ganz andere Art von Beziehung, als das was ich so meistens um mich herum beobachte:  da wird mehr oder weniger subtil darum gebettelt, dass der andere einen liebt und wertschätzt. Mit mehr oder weniger dezenten Mitteln. Die Aufmerksamkeit des Gegenübers schenkt dir zwar Energie, aber wehe er gibt sie dir irgendwann nicht mehr! Dann kommt es zu Vorwürfen, Selbstzweifeln, Streit und Eifersucht.

Elaine: Weil die Partner nach und nach abhängig von dieser Art der fremden Energiezufuhr geworden sind, sie werden zu einer Art Energiejunkie, zum Energievampir, der immer wieder Bestätigung braucht.

Askja: Wenn dir also einer sagt, dass er dich soooo sehr liebt, dass er ohne dich nicht mehr leben kann  - dann such schnellstens das Weite! Unselbständiger Energievampir!

Elaine: (lacht) Genau! Verdreht, dass einem so ein Spruch dann also höchster Liebesbeweis und Romantik verkauft wird.

Und wie krank, dass viele sich genau dadurch glücklich fühlen, dass sie gebraucht werden. Sich wichtig fühlen, wenn der andere ohne sie nicht mehr leben will.

Askja: Kann ich verstehen: das rührt einfach daher, dass ihnen das endlich einen Sinn für ihr Dasein gibt. Wenn ihr Leben bisher auch sinnlos und ihr Dasein unwichtig war: JETZT endlich gibt ihnen ihr Partner die Wichtigkeit und den Sinn, den sie immer vergeblich gesucht haben.

Elaine: Mich stößt so etwas definitiv ab, weil es Bedürftigkeit und das Gegenteil von Selbständigkeit und Unabhängigkeit ausdrückt. Bevor jemand in eine Beziehung startet, sollte er als erstes mal Eigenverantwortung für sein Leben übernommen haben! Glücklich sein können, ohne jemanden dafür zu miss-brauchen! Den Sinn seines Lebens gefunden haben oder zumindest auf dem Weg dorthin sein, ihn jedenfalls nicht über den anderen definieren. Sonst begibt man sich in falsche Abhängigkeiten.

Askja: Da fallen mir die ganzen traurigen Love Songs ein, in denen rauf- und runtergejammert wird, dass man verlassen wurde, allein ist, von Sehnsucht zerfressen wird und so weiter. Und immer regnet es in den Liedern! ;)

Elaine: Das ist pures Selbstmitleid und keine gute Energie! Das hat auch nichts mit Romantik zu tun! Es zeugt nicht von tiefer Liebe, sondern von jämmerlicher Unselbständigkeit und Abhängigkeit, von einem tief empfundenen Mangel. Den der andere auffüllen soll. Wer möchte schon ein Lückenfüller sein? 

Askja: Warum nennt man das dann Liebeslied? Warum sind die so erfolgreich?

Elaine: Weil unglaublich viele Menschen Liebe mit genau diesem inneren Mangelgefühl verwechseln oder gleichsetzen. Je tiefer der Schmerz der Einsamkeit und die Abhängigkeit vom Anderen empfunden wird, also der Mangel, desto größer sei die Liebesfähigkeit. In Wirklichkeit: desto größer die Bedürftigkeit, also die Sehnsucht, nach einem Menschen, der dir das gibt, was du dir eigentlich selbst geben können solltest. Liebe, Respekt, Sicherheit, Anerkennung, Schutz, schöne Erlebnisse, das Leben feiern und nicht zuletzt – einen Sinn für deine Existenz und das Gefühl, gebraucht zu werden.

Askja: Was mir übrigens grade auch auffällt: das ist oft der Beweggrund vieler Frauen, Kinder zu bekommen: um endlich einen Sinn in ihrem Leben zu haben durch jemanden, der ohne sie nicht leben kann. Stichwort: Helikopter-Mama …

Elaine: Stimmt! Außerdem hoffen sie die Männer mit einem Kind an sich zu binden.

Irgendwie scheinen wir auf vielerlei Arten andere oft unbewusst für das zu missbrauchen, was wir zuerst mal mit uns selbst klären sollten. Zu oft ist es noch so, dass man einen Mangel an Liebe oder eine Angst vor Einsamkeit spürt und jemand anderen sucht der das übertüncht – Symptombehandlung quasi.

Askja: Wobei es doch eigentlich zurzeit mehr denn je in allen Bereichen darum gehen sollte, frei, unabhängig und eigenverantwortlich zu werden.

Gerade im Moment, wo so viele auf der Suche sind nach einem Partner und es in so vielen Beziehungen kriselt. Warum ist das eigentlich so? Die Trennungen häufen sich ja wirklich …

Elaine: Beziehungen dienen immer dazu, Anzuecken, zu Reflektieren, sich zu erkennen. Dadurch entwickelst du dich schneller, wirst also kompletter und somit eigenständiger.

Zu oft war die Basis der Beziehung bisher aber nun mal so wie vorhin beschrieben: wenn jemand einsam leidet und dann jemanden findet der auch einsam ist und darunter leidet … „ich kann ohne dich nicht leben“ … wird das eine Beziehung kranker Abhängigkeiten werden. Niemand kann wachsen und für sich heiler werden. Jeder klammert sich an den Anderen und so gehen sie gemeinsam unter.

Solche und andere Unstimmigkeiten fallen vor allem in Zeiten wie Corona und der des Lockdowns auf, wenn viele Paare dazu gezwungen sind wesentlich mehr Zeit enger miteinander zu verbringen als vorher.

Askja: Dadurch konnten die Partner auch den Themen, die sie miteinander aufarbeiten sollen, nicht mehr aus dem Weg gehen. Aber wenn sich jetzt so viele trennen, können sie doch nix mehr erkennen und aneinander wachsen?

Elaine: Oft war der Schlussstrich schon längst überfällig, wurde aber nicht gezogen. Man hatte sich gegenseitig zwar nichts mehr zu geben, lebte wie Bruder und Schwester  aus Gewohnheit nebeneinander her. Innerlich hat es schon lange nicht mehr gestimmt, aber man ist zu sehr miteinander im Alltag verflochten, als dass man sich mal eben so wieder trennen möchte.
Oder  man blockierte sich vielleicht sogar massiv gegenseitig und die Beziehung blieb ebenfalls aus praktischen Gründen erhalten oder aus Angst vor einem Neuanfang.

Um wieder Neues erkennen zu können, ist eine Zeit des All-ein-seins schon längst überfällig geworden, um sich zu sortieren und neu zu kalibrieren, sich weiterzuentwickeln.

Immer geht es darum, mehr zu sich selbst zu kommen. Das geht manchmal am besten alleine und sind Phasen, die gelebt und  nicht aus Angst vor den Konsequenzen totgeschwiegen werden dürfen.

Man muss übrigens von der Bewertung weg, dass lebenslange Treue und eine lebenslange Beziehung zu einem Partner ein ehrenwertes Ziel ist. Für manche mag das zwar der richtige Weg sein, solange die Beziehung lebendig bleibt und man wirklich miteinander interagiert und sich miteinander entwickelt. Manchmal sind Themen aber einfach durch, die man mit diesem Partner hatte. Dann bedeutet Verharren Stagnation.

So ist der Lebensstil mehrere Lebensabschnittsgefährten zu haben also kein Zeichen von Beziehungsunfähigkeit oder eines Luderlebens, sondern Zeichen einer schnellen Themenbearbeitung. Vorausgesetzt natürlich, man lebt diese Beziehungen selbstreflektierend, tiefgreifend und lernt wirklich aus ihnen. Wenn man sie nur benutzt um oberflächliche Symptome und Bedürfnisse zu stillen, bringt es natürlich nichts.

Askja: Ja, wir müssen so viele Facetten von uns wieder zurückholen, um uns zu komplettieren. Ist der eine Aspekt erkannt und integriert, wartet schon der nächste - daher machen viele Begegnungen und Lernpartner durchaus Sinn. Sehr selten entwickeln sich beide Partner so parallel, dass die Beziehung dauerhaft harmonisch ist.
                                                                   
Aber was ist denn dann mit dem Seelenpartner, der Dualseele, meiner zweiten Hälfte, der Liebe meines Lebens? Wenn ich die gefunden habe, bin ich doch wohl endlich angekommen?

Elaine: Ich muss dir leider die romantische Illusion nehmen, dass irgendwo der Eine, dein Seelenpartner auf dich wartet. Denn das Konzept der Dualseelen, der zwei Hälften, die sich komplettieren, stimmt einfach nicht. Du bist in dir schon KOMPLETT. Dir fehlt nichts und niemand.

Askja: Keine Dualseele? Keine zweite Hälfte? Das dürfte viele vor den Kopf stoßen …

Elaine: Alleine nicht genug zu sein, nicht ganz zu sein, das Denken, dass man einen anderen braucht um komplett zu sein … das ist alles von außen Aufgedrücktes. Um dir einzureden, dass du nicht all-mächtig und all-eins bist. Wer daran interessiert ist, dass Menschen das glauben und nicht ihre göttliche Vollkommenheit in sich erkennen, weißt du ja …

Beziehungen dienen einzig dazu, ein Stückchen mehr von sich kennenzulernen und freizulegen. Das Ziel ist es nicht, am Ende Seite an Seite mit jemandem dazustehen und sich gegenseitig zu ergänzen, zusammen ein Ganzes zu ergeben. Ohne einander nicht mehr sein zu können und vor Liebeskummer zu sterben, wenn man getrennt wird.

Sondern das Ziel ist es, am Ende alleine dastehen zu können, alleine komplett zu sein, weil man all seine Anteile zurückgeholt hat zu sich.

Askja: Wenn ich ehrlich bin: das romantische Konzept des Einen und einzigen Mannes kam mir schon immer spanisch vor. Das kann ja nicht richtig sein. Stell dir nur mal vor, der Prinz lernt ein paar eher uncharmante Damen kennen auf seinem Weg zu mir. Dann ist der so verschreckt, dass er direkt Mönch wird und ich warte mein Leben lang vergebens.

Oder er sucht sein Heil in der Flucht und erkundet den unerkundeten Amazonas. Mit Machete zwischen den Zähnen, aber ohne mich. Nicht gut. Vor allem aber: Laut der Theorie der Vereinigten Romantiker aller Länder würde das bedeuten: Der Held ist aus dem Spiel und ich kann das Thema Liebe für dieses Leben abhaken. Das kann nicht sein! Allein für solche Fälle muss es „Ersatzkandidaten“ geben.

Elaine: (lacht) Sogar viele. Weitaus mehr, als nötig wären. Mit so vielen kannst du die Themen bearbeiten, die bei dir gerade anstehen. Es geht ja nicht um den perfekten Mann, sondern um dich und deinen Weg zu deiner Ganzheit. Es gibt viele Lernpartner.

Askja: Okay … jeder hat also seine Themen, die man mit verschiedenen Partnern lernen kann. Wobei lernen … das ist das falsche Wort … um ein Thema zu erleben, das fühlt sich richtiger an. 

Es geht grundlegend aber immer nur um mich selbst, nicht um das Leben zu zweit?

Elaine: Genau. Es geht darum, HEIL zu werden, All-Eins. Deine göttliche Vollkommenheit.

Früher, so bis in die 1950er, war es noch so, dass man mit einem ganzen Päckchen an Lernthemen inkarnierte, die man aufzuarbeiten hatte. Am Ende des Lebens hatte man dann einige oder alle Themen abgearbeitet. Die nächste Inkarnation knüpfte dann entweder dort an, wo man stehen geblieben war, oder hielt ein weiteres Lernpäckchen bereit.

Inzwischen aber können wir innerhalb eines Lebens heil werden – das heißt, unser gesamtes Potential zur Entfaltung bringen! Vollständig erwachen!

Das Lerntempo ist also äußerst rasant geworden, die Veränderungen und Entwicklungen gehen rasend schnell und daraus resultieren ständig wechselnde Umstände. Eine irre Entwicklungschance, um die uns viele Seelen beneiden. Dass wir in dieser Zeit hier inkarnieren durften, ist eine Ehre.

Askja: Diese schnelle Entwicklung spiegelt sich ja auch im Arbeitsleben: wir üben ein paar Jahre den einen Beruf aus, dann verändert sich auf einmal etwas und wir erfinden uns neu. Wählen einen Beruf der unserer Entwicklung mehr dient, oder der uns unserem Kernthema näher bringt. Der unserem Wesen einfach mehr entspricht.

Elaine: Genauso verhält es sich mit Beziehungen. Das alte Modell, dass man einen Lebenspartner für immer hat, das ist einfach nicht mehr aktuell. Früher war die Entwicklung so langsam, da hat man nur einen Partner gebraucht und den oft im nächsten Leben wieder getroffen, um gemeinsam weiterzuarbeiten. Heute ist es grade andersrum: da braucht man innerhalb eines Lebens oft mehrere Partner, weil die Entwicklungen so schnell gehen.

Askja: Wir leben in der Ära der - wie heißen die so schön: Lebensabschnittsgefährten.

Elaine: Nein … Das ist auch schon wieder überholt. Wir nähern uns so langsam den Beziehungsmodellen der höheren Dimensionen an. Das Ganze nimmt ziemlich Fahrt auf in letzter Zeit und passt sich an das Leben auf anderen Planeten an.

Askja: Aaaaaha, jetzt wird’s interessant. Was weißt du darüber?

Elaine: Jedem ist dort sehr bewusst, dass er für sich selbst komplett ist. Ein eigenständiges und heiles Wesen, das niemanden anderen braucht um ganz zu sein. Du kannst dich als heiles Wesen natürlich trotzdem mit anderen verbinden, Partnerschaften eingehen, um Freude zu teilen, das Leben zusammen zu genießen, Erfahrungen gemeinsam zu machen. Trotzdem bleibst du eigenständig und eigenverantwortlich für dein Glück und deine Emotionen.

Askja: Das heißt, irgendwann bist du auf einem Level, auf dem Beziehungen keine „Lernerfahrungen“ mehr sind? Sondern es ist so wie es sein sollte: man potenziert sich gegenseitig aufs Optimum, pusht sich aufs positivste gegenseitig, genießt zusammen das Leben. Wir entwickeln uns also nicht zu einer Ansammlung von Einzelgängern, ich bin erleichtert! ;)

Elaine: Nein, eigenverantwortlich und unabhängig zu sein bedeutet nicht, dass man einsam ist. Nur, dass man sich nicht wie ein Verdurstender an den anderen klammert. Oder leidet und unglücklich ist, wenn man alleine lebt. Die „Beziehungen“ sind dadurch viel freier als bei uns, ohne jeden Zwang und ohne falsche Erwartungen an den anderen.

Man ist sich auch bewusst, dass sich alles ständig verändert, nichts bleibt wie es war. Es wird also nicht vorausgesetzt, dass eine Beziehung lange oder ewig dauert, sondern eben nur solange, wie sie für beide bereichernd ist.

Askja: Aber man kann zusammen Kinder haben und sich ein Zuhause aufbauen?

Elaine: Klar, aber es ist nicht so langfristig und fest angelegt wie bei uns: bis dass der Tod euch scheidet.

Askja: Oder bis der Kredit abbezahlt ist …

Elaine: Nein. Nur so lange, wie sich beide damit wohlfühlen. Und das ist völlig in Ordnung so und allen bewusst.

Dinge, Menschen, Situationen verändern sich. Und löst man die Verbindung dann auf, stürzt das niemanden in Einsamkeit und Verzweiflung! Weil beide Partner ja an sich selbständig und stabil sind.   

Askja: Das hört sich ganz so an, als ob man keine langen und tiefgehenden Beziehungen mehr führt, je höher man entwickelt ist?

Elaine: (lacht) Es gibt durchaus sehr lange tiefe Beziehungen. Solange man sich gegenseitig positiv zum Wachstum anregt (das heißt ohne Streit und Anecken und Triggern, so wie wir es hier noch machen) und sich gegenseitig bereichert und inspiriert, ist die Beziehung ja für alle wohltuend und bleibt natürlich erhalten. Das kommt sogar öfter vor, je weiter entwickelt die Seelen sind.

Askja: Wenn es dann doch mal zum Streit kommt in der Beziehung, ist der dann ja ganz anders als gewohnt, weil ein tiefes Grundvertrauen da ist, in den Partner und die Beziehung.

Elaine: Ein Streit eskaliert bei uns meistens nur darum, weil im Hintergrund die Angst mitspielt, wieder allein dazustehen. Dann schreit das innere Kind und klammert sich an die Beziehung. Oder es schreit aus Angst, dass ihm der Schnulli, das Fläschchen weggenommen wird: also die Energiequelle, aus der es die ganze Zeit zuzzelt.

Hast du aber so viel Liebe, dass du gar nicht mehr weißt, wohin damit, und sie einfach teilst, brauchst du niemanden mehr, an den du dich klammerst und der dich stützt. Der dein emotionales Defizit ausgleicht. Du brauchst keine Krücke mehr, sondern erfährst, dass du auch allein stehen kannst. Was nicht bedeutet, dass man sich nicht gegenseitig ergänzen und helfen darf ...

Askja: Jaja, ich versteh schon: wenn ich heillos schüchtern bin und in Gesellschaft selbst unter Androhung von Folter keinen Satz rauskriege, hilft es mir langfristig nicht, einen selbstbewussten und wortgewandten Mann an meiner Seite zu haben, der den Part übernimmt.

Elaine: Nein, der der würde dir nur jede Chance nehmen, deine eigene Stärke und Selbstsicherheit zu entwickeln und zu wachsen. Das Gefühl, dass man nur ein „halber Mensch“ ist, solange man seinen Seelenpartner noch nicht gefunden hat, das ist völlig verkehrt.

Aber auch in bewussten Beziehungen ist bei uns nicht immer alles einfach und eitel Sonnenschein: man verletzt und triggert sich gegenseitig immer noch.

Askja: Die berühmten ArschEngel. Meistens besonders liebenswerte Seelen, die sich vor der Inkarnation bereit erklärt haben dir weh zu tun oder dir Probleme zu bereiten, damit du lernen kannst. Klingt erst mal verkehrt, macht aber Sinn.

Über die Stufe ist man in den höheren Ebenen also irgendwann hinaus! Ein Glück. Was sich liebt, das neckt sich – ist ja echt kindisch.

Ha!, und du beschwerst dich über deinen Ex! Wenn der Mann dich nicht liebt, weiß ich auch nicht … ;)

Elaine (lacht): Jaaaa … an ihm MUSS ich mich weiter entwickeln. Wenn ich nur versuche alle mit ihm zusammenhängenden üblen Gefühle wegzuklopfen (Stichwort EFT) oder  wegzuatmen,  krieg ich irgendwann blaue Flecken und Schnappatmung :-)

Im Ernst: Wenn Du etwas WEG atmen, klopfen, meditieren willst, bist du voll auf dem Holzweg. Probleme, Ängste, negative Gefühle etc sind deine am wenigsten entwickelten Seiten, die von dir gesehen und angenommen werden wollen.

Askja: Oft muss man die unangenehmen Gefühle einfach mal intensiv zulassen. In sie hineingehen und sie fühlen. Nicht umsonst heißt es Geh-fühl ! Erst danach tritt ein innerer Frieden ein.

Wenn ich also Sehnsucht fühle, nach …was weiß ich … Sicherheit, einer festen Familie, einem festen Partner, bei dem ich mich endlich angekommen fühle …

Elaine: … dann sind das Aspekte und Werte, die du nur in dir selbst finden kannst, nie im Außen und niemals in jemand anderem.

Askja: Okay, ich fokussiere mich auf meine Entwicklung, auf mein „Komplettwerden“. Und lasse die richtigen Partner dazu in mein Leben treten und wieder gehen. 

Elaine: Das klingt erst mal sehr fremd, ich weiß. Man ist so vorkonditioniert, dass man den einen Seelenpartner da draußen irgendwie finden muss, monogam leben muss und eine feste lebenslange Beziehung das höchste Ziel ist. 

Askja: Es ist halt einfach immer noch so, dass jemand der nicht in einer langjährigen Beziehung ist, als bemitleidenswerter vom Schicksal vergessener Außenseiter betrachtet wird. Deine Ehe gilt als „gescheitert“, wenn sie nicht bis zum Tod hält. Und Ehepaare, die schon 60 Jahre zusammen sind, werden gefeiert und bewundert für ihre Treue. Dabei entspringt das oft einfach dem Egodenken: dass einem jemand gehören soll und man einen Anspruch auf ihn hat.

Elaine: Vielleicht spielt auch ein bisschen das Durchaltevermögen mit. Nicht alle die goldene Hochzeit feiern, lieben und inspirieren sich noch immer. Sondern führen eine Zweckgemeinschaft, haben sich perfekt aneinander gewöhnt und wollen nichts mehr ändern.

Askja: Noch mal zurück zu den sozialen Strukturen auf anderen Planeten:  Wie ist denn das Familienleben dort? In was für sozialen Gefügen wachsen denn dort die Kinder auf? Sind die nicht irritiert, wenn die Eltern ihnen kein „festes Zuhause“ bieten, weil sie jederzeit bereit sind sich zu trennen oder wechselnde Partner haben? Ich erinnere mich daran, dass unser Seelenbruder Jasper auf seinem Planeten bei, wir würden sagen, seiner Tante und anderen aufgewachsen ist.

Elaine: Auch Kinder sind offener im Umgang mit anderen Menschen. Sie sind nicht so eng in ihren Familienstrukturen gefangen gehalten wie hier bei uns, leben in größeren sozialen Gefügen. Weil die Menschen sich nicht mehr so sehr abgrenzen. So fühlen sich die Kinder von Anfang in einem weiteren Umfeld zuhause, nicht nur bei ihren beiden Eltern, sondern auch bei Freunden, Verwandten, Bekannten … sie wählen sich ihre Vertrauenspersonen aus ihrem Umfeld selbst aus. Dazu gehört natürlich, dass alle Menschen offener im Umgang und im Zusammenleben sind. Es hat fast etwas von einer großen Kommune, wie wir das hier bezeichnen würden.

Trennen sich die Eltern dann, bricht keine kleine Welt für sie zusammen. Außerdem trennen die Eltern sich auch nie im Streit. Über die Stufe sind alle bereits raus. Es wäre für die Kinder eher unangenehm, wenn in ihrem Umfeld Spannungen entstehen, weil Personen nicht miteinander harmonieren sich aber zu einem Zusammenleben zwingen. DAS wäre schlecht. Für die Kinder und alle Beteiligten.

Kinder werden also von Anfang an mehr von der Gemeinschaft mitbetreut und aufgezogen. Die körperliche Verwandtschaft zum Kind spielt im Prinzip überhaupt keine Rolle mehr.

Familien definieren sich dort überhaupt nicht über körperliche Verwandtschaft, wie bei uns. Was zählt sind die Seelenfamilien. Deine Seelenschwestern, -brüder und so weiter kannst du also überall finden, ihr seid energetisch miteinander verwandt, tragt dieselbe energetische Signatur - auch wenn sie in der aktuellen Inkarnation keinerlei Blutlinie mit dir teilen.

Du kennst das vielleicht auch von dir: es finden sich immer Menschen, zu denen man ein Verhältnis hat wie zur Oma oder zum Bruder, obwohl sie nicht Teil der eigenen Familie sind.

Den Eltern ist dort übrigens auch sehr bewusst, dass sie keine Besitzansprüche an ihre Kinder haben. Es sind freie Seelen, die sich diese Eltern ausgesucht haben, weil sie ihnen für die anstehende Inkarnation optimale Voraussetzungen bieten (genetisch oder energetisch).

Askja: Spannend! Fühlt sich leicht und frei und nach bedingungsloser Liebe an. Wenn ich hier bei uns an Kinder und Familiengründung denke, hat das oft den Beigeschmack des Endes meiner persönlichen Freiheit und des Beginns einer ungeheuren Verantwortung …

Elaine: Es geht dort um das Wohl jedes Einzelnen! Jeder soll sich frei entfalten können. Es ist alles viel weiter, offener und weniger begrenzt. Aber nicht weniger liebevoll! Im Gegenteil.

Askja: Was ist denn jetzt aber mit den neuen Beziehungen bei uns, wie werden die aussehen?

Elaine: Sie werden zumeist wie gesagt erst mal deutlich kürzer sein als bisher, weil die Entwicklung schneller vorangeht.

Askja: Na toll, ganz großartig. Da warte ich jetzt seit Jahren auf mein Seelendual, den güldenen Prinzen, der mir prophezeit wurde … und dann bleibt der gar nicht lange, wenn er endlich mal auftaucht, sondern ist wahrscheinlich nach der ersten Entwicklungsphase wieder weg?! Der hat dann vielleicht nur eine Halbwertszeit von ein paar Monaten oder so? Das ist jetzt nicht dein Ernst!

Elaine (lacht): Muss ja nicht sein. Wenn ihr euch immer wieder gegenseitig frei lassen und neu definieren könnt … euch miteinander entwickelt statt von einander weg …

Askja: Sich gegenseitig Freiraum geben ist sowieso immens wichtig. Klammern ist der Tod jeder Beziehung, definitiv! Für beide Seiten, ich mag das auch überhaupt nicht … das lässt jeden Mann direkt unattraktiv wirken.

Elaine: Indem man jemanden frei lässt, bindet man ihn an sich. Vor allem Männer fühlen sich schnell gefangen in einer Beziehung, haben das Gefühl zwanghaft gebunden und in ihrer Freiheit beschnitten zu sein.

Dabei geht es nicht darum, viele Partnerinnen haben zu dürfen. Nur: die Frau an ihrer Seite sollte sie nicht einengen oder sich an ihnen festkrallen. Und: ihn nicht verändern wollen! Das ist ja auch ganz oft der Fall.

Askja: Wir alle sehnen uns im Grunde danach, dass man uns so sein lässt, wie wir sind – wir müssen uns nicht ändern, nur weil wir eine Beziehung eingehen.

Elaine: Wir kommen jetzt nach und nach weg von den ganzen schweren Dingen, die Beziehungen heute noch ausmachen, wie Klammern, Zwang („Um 19 Uhr gibt es Abendessen, da bist du aber auch pünktlich da!“), Pflichten („Das ist der Geburtstag meiner Mutter. Ist mir egal, ob du sie für einen Direktimport aus der Hölle hältst oder nicht, aber wir gehen da zusammen hin!“), für die Liebe arbeiten („Ich mache das doch nur für dich!“), an der Beziehung arbeiten und all so einen Quatsch.

Askja: Sich gegenseitig Freiraum geben, sich so sein lassen wie man ist…das ist noch weit entfernt davon, wie es heute bei uns ist, wo jede zweite Frau sofort auf die Barrikaden gehen würde, wenn ihr Mann nach Hause käme und sagen würde: „Schatz, ich hab da eine ganz wundervolle Frau kennengelernt, die genauso gerne wandern geht wie ich. Mit der fahre ich übers Wochenende in die Berge, dir macht das ja sowieso keinen Spaß.“

Da wäre Stimmung in der Bude, kann ich mir vorstellen … ;)

Elaine: Wahrscheinlich. Aber warum? Wenn der Mann wirklich nur jemanden sucht, der seine Interessen teilt, was ist falsch daran? Er will sich leben, und seine Frau könnte einfach dasselbe tun, statt auf ihren „Exklusivrechten“ auf ihn zu beharren.

Askja: Selbstständig in die Fülle zu kommen. Wir können alles aus uns selbst ziehen, wir brauchen niemanden, auch keinen Partner. Wenn man das verinnerlicht hat, werden die Beziehungen freier und harmonischer.
 
Elaine: Und wenn du das Freilassen mal konsequent weiterdenkst und dich ganz frei davon machst, dass du einen Partner und eine Beziehung brauchst - dann wäre auch möglich, dass man mehrere Beziehungen gleichzeitig führt. So wie man ja auch mehrere Freundschaften gleichzeitig hat. Ich weiß, der Gedanke ist ein bisschen fremd …kennt man aber auch bei uns schon als Polyamorie.
 
Askja: Äh … Moment mal … man hat nicht mehrere Partner nacheinander? Sondern etwa gleichzeitig?? Hm, naja, das könnte mir gefallen: mit dem einen spiele ich Tennis, während der andere schon mal den gemütlichen Grillabend vorbereitet … und der Intellektuelle ist eher für die anregenden Gespräche gedacht J 
 
Elaine:  (lacht) Naja, einen Gärtner, einen Tänzer, einen Romantiker … das ist sicher zu oberflächlich dargestellt, aber im Grunde – ja, es ist durchaus möglich mehrere Menschen gleichzeitig zu lieben. 
 
Askja: Das ist sehr zeitintensiv, würde ich mal sagen … Und auch ein bisschen gewagtes Konzept, oder?
 
Elaine: Es geht vermutlich schon viel mehr Menschen so, als man denkt und die sich aber dafür verurteilen. Wenn ich daran denke, wie viele Ehemänner heimliche Affären haben und sich nicht zwischen den Frauen entscheiden können, weil sie eben BEIDE lieben. Jede auf ihre Art. Oder sogar mehr als zwei Frauen. Nur ist das in unserer Kultur einfach verpönt und wird als krank und verachtenswert dargestellt. Gilt für Frauen natürlich ebenso.
 
Askja: Man hat einfach das monogame Prinzip voll auf dem Bildschirm. Wenn man sich mal davon frei machen würde … 
 
Elaine: Naja, bis vor kurzem war Homosexualität auch noch verpönt, inzwischen ist das ganz normal.
 
Askja: Aber umgekehrt gilt das ja dann auch? Da muss ich sagen - damit hätte ich ein Problem. Ich will meinen Mann nicht mit anderen Frauen teilen, sondern möchte ihn allein für mich. 
 
Elaine: Deine Abneigung gegen dieses Lebensmodell kann folgenden Grund haben: Du suchst immer noch einen Hafen, der dir das Gefühl gibt, endlich angekommen zu sein. Der deine Einsamkeit beendet, deine Angst stillt. Den Gegenpart, der dir die Sicherheit gibt, den Einen, der dir alleine gehört. Weil du dir selbst noch nicht genug bist. 
 
Oder für deine Entwicklungsphase ist dieses Modell einfach nicht das richtige. Ist ja auch völlig ok! Es geht einfach darum, jeden frei sein zu lassen, sich auf sich zu konzentrieren und nicht andere zu manipulieren oder in Besitz nehmen zu wollen, oder gar als „Schnulli“ zu benutzen.
 
Ich könnte mir vorstellen, dass das Modell Polyamorie dann funktionieren kann, wenn man erst mal genügend Urvertrauen entwickelt und das Gefühl, immer innig geliebt zu sein, egal ob da nun jemand ist, in dessen Armen du dich sicher fühlst oder der dir den Rücken stärkt, oder nicht – dann bist du völlig frei von Besitzansprüchen auf EINEN Mann. Du fühlst dich immer geliebt, sicher, glücklich, angekommen und zutiefst zufrieden. Und teilst dein Glücksgefühl mit deinen Partnern, oder einem Partner oder bist grade nur alleine mit dir glücklich – alles ist ok. 
 
Askja: Tu, wonach du dich fühlst und was dich glücklich macht. Sich frei machen von alten Prägungen, Konditionierungen…Leichtigkeit suchen, Freiheit leben, JA sagen zu sich …
Ich denke, es ist einfach wichtig, sich von Begrenzungen frei zu machen und alte Beziehungsmuster sich verändern zu lassen. Welches Modell man da für sich aus wählt, ist ja jedem selbst überlassen. 
 
Elaine: Genau. Das Ziel, egal bei welcher Beziehungsart, ist, wie immer, sich völlig leicht, frei und beschwingt zu fühlen, das wirklich zu fühlen …wie auch immer sich das ausleben mag. Die neue Energie leben! :) Darin eintauchen! Sich nicht begrenzen und zu nichts zwingen.
 
Askja: Frei und eigenständig zu sein, den Partner nicht als Krücke zu benutzen, weil man alleine nicht stehen kann. Sondern als eine Freude, die das eigene Leben bereichert. Als Lernpartner, der einen energetisch anhebt und das Bewusstsein weitet.
 
Elaine: Ist es nicht irgendwie befreiend und beruhigend, dass du selbst schon komplett bist und niemanden brauchst um glücklich zu sein?
 
Askja: Die Partnerjagd hat ein Ende! Ebenso das Warten auf den güldenen Prinzen. Man darf sich ohne Umwege direkt dem Lebensgenuss zuwenden! Es sich gut gehen lassen und sich selbst der Partner sein, den man braucht.
 
Elaine: Nur: mit dir selbst musst du es tatsächlich bis zum Tod aushalten ;-)! Und darüber hinaus…
 
Askja: Na dann werde ich mich heute Abend mal mit einem guten Essen und einem Strauß Blumen überraschen! 
 
Elaine: Mach das J 
 
Askja: Ich muss los … ciao! 
 
 
 
 
 
 


Teil 6

(3.9.2020)

Elaine: Hi Schwesterchen … es reißt nicht ab … mir hat gerade ein Pferd voll an das Brustbein getreten. Ich huste Blut und hab irgendwie Sehstörungen … ich gucke mit Muster.
 
Askja: Bitte was??! Ins Krankenhaus, aber sofort! 
 
Elaine: Ja, ja, ich bin ja schon auf dem Weg dorthin. Ich überleg nur, warum mir das passiert ist. Wobei ich ja schon so eine Vermutung habe …
 
Askja: Was sagen denn die Himmlischen? Ein erneuter Warnschuss?
 
Elaine: Jo, Warnschuss.
 
Askja: Trotzdem heftig! Meld dich, wenn du was weißt!
 
(…)
 
Elaine: Ich bin wieder zu Hause, geröntgt, gescannt und was weiß ich noch alles, aber ist alles okay, ist noch mal gut gegangen. Ich bin nur mal auf den Hufabdruck gespannt … ;)
 
Askja: Der Huf hat die Herzgegend getroffen?
 
Elaine: Ja, genau mittig aufs Brustbein. So ein Tattoo hat nicht jeder. ;)
 
Askja: Das ist wohl eher ein nicht abwaschbarer Memozettel für dich!
 
Elaine: Jaaa, ich weiß. Aufs Herz hören … 
 
Askja: Eben! Was sagen denn Jasper und Ireena dazu?
 
Elaine: Ich hab noch nicht hingehört …
 
Askja: Würd ich an deiner Stelle wahrscheinlich auch nicht machen!
 
Elaine: Heute Nacht geht es aufs Raumschiff. Zur Heilung … und ich fürchte, um mir ins Gewissen reden …
 
(…)
 
Am nächsten Morgen …
 
Elaine: Hi, hi … mir geht es schon wieder richtig gut, ganz erstaunlich! Keine Schmerzen mehr, und ich bekomme wohl noch nicht mal einen blauen Fleck! Dabei hat mich jeder Atemzug gestern fast um den Verstand gebracht vor Schmerzen, ich hatte das Gefühl, als wäre ein Zug über mich gefahren. Heute Morgen gehts mir wirklich gut! Ich erzähl dir mal der Reihe nach, was so passiert ist. 
 
Askja: Lass hören!
 
Elaine: Also ich war im Raumschiff in einem Behandlungszimmer, das etwas abgedunkelt war. Ich lag auf einer Liege und Jasper stand neben mir, aber er war nur zur seelischen Erbauung da, denke ich … (lacht). Die Behandlung selbst hat Ireena durchgeführt, indem sie überall in meinen Körper Strukturen und Imprints gesetzt hat, damit die Heilung schneller geht und um bestimmte Blockaden zu sprengen. So wie es eben bei den Imprints ist: Das Muster wird gesetzt, und automatisch wird dann das, was krank ist, ausgelöscht, quasi von dem Neuen überschrieben.
 
Askja: Das reicht? Nur Imprints? Welche waren es denn bei dir genau?
 
Elaine: Ireena hat bei mir einen Ring aus weißem Licht mit einer heilenden Struktur ins Herzzentrum gelegt, der nach und nach seine Informationen abgibt.
Und ja, diese Imprints reichen, aber es gibt ohnehin keine Medikamente auf den Schiffen, sondern es wird alles mit Information geheilt. Wenn eine Krankheit oder Verletzung schon besteht, bekommst du das Heilmittel in Form eines Musters, eines Imprints, so wie Ireena das macht; sie setzen aber auch Farben und Klänge ein. Das heißt, du wirst in bestimmten Farben gebadet, damit bestrahlt, dazu beschallt mit heilenden Klängen und parallel werden Muster gesetzt. Das ist quasi die Notfallbehandlung, so dass sich alle Strukturen sofort wieder harmonisieren. Dann gibt es aber auch noch eine Art Prävention, wobei energetische Muster gedanklich in dein Energiefeld implantiert werden oder auch in den Körper.
 
Askja: Aber sie werden dir schon auch die Leviten gelesen haben, oder? War ja nicht der erste Schuss vor den Bug …
 
Elaine: Ja, schon … Es ging darum, dass es kein Zufall war, dass es gerade mein Herz getroffen hat und meine Lunge, die für den Austausch mit der Umwelt steht. Die Blockade in meinem Herzen geht sogar sehr weit zurück, hat man mir erklärt, bis zu meiner ersten Beziehung, die mir so zugesetzt hat. Aber immer unterdrücke ich den Schmerz und meine, ihn aushalten zu müssen, stark sein zu müssen. Anstatt mir zu erlauben, verletzt zu sein, anstatt es zu integrieren und den anderen zu verzeihen, bin ich immer nur härter und stärker geworden. Aber innerlich habe ich gelitten und mich selbst vergiftet, weil ich diese Verbitterung in mir hatte, das Denken, nicht gut genug zu sein oder zu naiv. Ich gehe zu hart mit mir ins Gericht und verhärte so mein Herz. Also haben sie mir erklärt, dass ich mehr in die Auflösung und ins Annehmen gehen soll, um wieder weicher zu werden.
 
Askja: Eigentlich bist du doch sehr weich, intuitiv, kreativ, überhaupt nicht hart …
 
Elaine: Ja, ich weiß, von Natur aus nicht, aber ich habe mir das so angewöhnt. Außerdem, und das soll kein Vorwurf sein, wird einem das Weiche, Verspielte in unserer Gesellschaft ja konsequent aberzogen und als etwas Schlechtes dargestellt. Ich habe das geglaubt, übernommen und hohe Ansprüche an mich selbst gestellt - sei es beim gesunden Essen, beim harten Training, im Beruf, in der Familie … selbst der Haushalt muss immer tiptop sein. Wenn ich dann etwas nicht einhalten oder erreichen kann, gehe ich wieder richtig hart mit mir ins Gericht. Ich bin in vielen Dingen viel zu hart zu mir.
 
Askja: Du verlangst dir echt zu viel ab, bist immer ein bisschen im Kampfmodus. Ständig in der Ninja-Grundhaltung, falls was aus dem Busch fallen sollte, das man niederstrecken muss … ;)
 
Elaine (lacht): Ja, schon. Ich habe die Überzeugung, das Leben sei hart und anstrengend und ich müsse stark sein. Aber das ist natürlich falsch. Sie haben mir auch ein Bild gezeigt, wie ich meinem Herz die ganze Zeit selbst Boxhiebe versetze …
 
Askja: Eindrücklich …
 
Elaine: Hmm … und weil ich nicht hören wollte, ist das jetzt eben Realität geworden. Man muss wirklich schon auf die kleinen Hinweise achten, die einem gesendet werden, dann muss es nicht extrem werden. Und das waren ja wirklich genug Zeichen, aber ich habe sie zur Seite geschoben … Selbst die kleinsten Botschaften sind aber schon wichtig!
 
Askja: Bisschen stur und schwer zu lenken sind wir beide … ;)
 
Elaine: Ja, aber es geht eben viel einfacher, wenn man auf die Zeichen achtet und sich leiten lässt, statt den eigenen Sturkopf durchzusetzen. Denn es gibt einen höheren Plan, der besser ist und der sich ganz easy verwirklicht, wenn man den Zeichen folgt … 
 
Askja: Wie soll das denn praktisch aussehen? Also wie kann man sich das Leben denn generell etwas leichter machen?
 
Elaine: Hab ich auch gefragt, und da hat Jasper so eine Art Botenengel an meine Liege gerufen, die man für die verschiedensten Aufträge einsetzen kann. Es waren aber keine Lebewesen, sondern es sind in Gestalt gebrachte Gedanken, die für einen arbeiten und die man aussehen lassen kann, wie man will. Meiner sah aus wie Hermes, der Götterbote. :)
 
Askja: Cool! :) Ich glaub, ich würde ein wuseliges Eichhörnchen nehmen, das mit ordentlich Speed durch die Gegend wuselt und meine Aufträge überbringt! Ist das dann so eine Art Wünschen?
 
Elaine: Ja, das sind die eigentlichen „Bestellungen ans Universum“. Also du sagst deinem Boten, was du willst - zum Beispiel ganz klassisch: einen neuen Mann. Dann legst du fest, wie der sein soll, das Aussehen, die Charakterzüge und so weiter, und dein Bote programmiert das alles in sich. Du sendest ihn los - und fertig, das ist alles und du musst dich nicht weiter darum kümmern.
 
Askja: Klingt ein bisschen kindisch, oder? Und das machen die so auf den Raumschiffen?
 
Elaine: Jaaa, aber … (lacht) … es ist tatsächlich eine Technik, mit der sie ihren Kindern beibringen, wie das Manifestieren funktioniert, wie man bewusst Gedanken aussendet. Es ist eine Spielerei, damit sie sich besser vorstellen können, wie es abläuft.
 
Askja: Na danke auch! Das Lernprogramm für die Kinderchen, das kriegen wir? Wir sind also auf dem Stand von einem Kindergartenkind in der anderen Welt? Ich bin begeistert …
 
Elaine (lacht): Ich komme mir auch ein bisschen seltsam vor, wenn ich meinen Hermes losscheuche, aber die Technik funktioniert - und ich habe auch gesehen, dass andere auf anderen Planeten sie auch anwenden.
 
Askja: Dann schwirren aber irgendwann ziemlich viele kleine Götterboten und Co. durch die Gegend …
 
Elaine (lacht): Ah, nein! Ich hab noch vergessen zu erwähnen, dass sich der Bote, ob Hermes, Engel oder Eichhörnchen, wieder auflöst, wenn der Auftrag erfüllt ist. Dann erschaffst du einfach einen neuen, den du mit einem neuen Auftrag losschickst. Und das funktioniert mit allem - mit einem Haus, einem neuen Job, einer netten Überrraschung für zwischendurch, mit Geld … Erinnert mich ein bisschen an die Botenvögel bei Harry Potter, und ich hoffe nur, ich hab nicht so eine blöde Eule, die gegen das Fenster klatscht und ihren Auftrag verliert. :)
 
Askja: Man kann es sich aber generell gut vorstellen. Mit den Bestellungen hatte ich immer ein bisschen Probleme, aber so einen netten kleinen Boten sehe ich direkt vor mir … :)
 
Elaine: Der Psychotrick dabei ist, dass du die Verantwortung für deinen Wunsch komplett loslässt. Bei den Bestellungen ans Universum dachte man ja immer: ‚Oh Gott, hab ich jetzt auch alles richtig gemacht? Muss ich noch mehr loslassen? Oder noch mehr Energie reingeben?‘ Aber hier übergibst du die GANZE Verantwortung an deinen Botenengel, und das macht es einfacher.
Es ist, so kindlich das jetzt klingt, eigentlich eine sehr weit entwickelte Technologie, die wir hier noch gar nicht richtig begreifen können - es ist ungefähr so, als ob du jemandem aus den 1920ern erklären wolltest, was ein Smartphone ist.
 
Askja: Diese „Botenengel“ sind also Hologramme, die aber total echt aussehen, richtig?
 
Elaine: Ja, genau. Du kannst sie formen wie einen Avatar in einem Computerspiel, ihn programmieren und auch normal mit ihm sprechen wie mit einer Person. Dadurch, dass du den Avatar nach deinen Vorstellungen formst, ihn so aussehen lässt, dass du ihm vertraust, und mit ihm redest, wird alles auch viel plastischer, greifbarer, statt nur einen „Wunsch ans Universum“ abzusenden. 
 
Askja: Dann nehme ich doch kein Eichhörnchen, sondern lieber … einen Boten, der aussieht wie … Superman!
 
Elaine (lacht): Geht auch. So, dann gibt es neben den Boten noch eine Art „Cloud“ über dir, in der deine bewussten, ausgesendeten Gedanken gespeichert werden als Daten.
 
Askja: Das heißt, die Wesen auf den Schiffen oder den anderen Planeten, die diese Technik haben, programmieren ihr Leben regelrecht? Sie kreieren sich ihr Leben sehr bewusst?
 
Elaine: Absolut. Jeder speichert für sich ab, was ihm wichtig ist, was er für sein Leben möchte und so weiter. In die Botenengel kann man seine Wünsche programmieren, die der „Engel“ in die Cloud bringt, die du dir wie einen Zentralrechner vorstellen kannst. Die Cloud sendet nun nach und nach - zum passenden Zeitpunkt - die neuen Energiestrukturen in dein Energiefeld - und dadurch ziehst du die Ereignisse, die du dem „Roboterengel“ eingegeben hast, in dein Leben.
 
Askja: Also noch mal zum Mitschreiben: Du programmierst deinen Roboterengel, indem du mit ihm redest wie mit Siri. Der Engel übermittelt deine Daten an die Cloud und löst sich auf, wenn er das erledigt hat und nicht mehr gebraucht wird.
 
Elaine: Ja, das ist nur eine Spielerei, dass er aussieht wie ein Engel oder so und dann wegflattert. Man kann es sich so eben besser vorstellen. Aber eigentlich werden ganz technisch Daten übertragen.
 
Askja: Okay. Also dann sind meine Daten in der Cloud, die weit über mir schwebt, und die sendet zum passenden Zeitpunkt Energiestrukturen in meine Aura, wieder eine Art Imprint. So weit richtig?
 
Elaine: Ja. Durch diese Imprints hast du genau die Ausstrahlung, die das anzieht, was du bestellt hast.
Wie gesagt, alle, die schon bewusster leben, brauchen dieses Hilfsmittel der Roboterengel nicht mehr, es ist ein Lernwerkzeug, aber …
 
Askja (lacht): … für uns wie gemacht. Ist eigentlich das Resonanzgesetz, oder?
 
Elaine: Ja, aber darauf wurde noch eine passende Technik gesetzt, damit es effektiver wirkt. Überhaupt haben sie zu vielen geistigen Gesetzen die passende Technik entwickelt, also Erfindungen, die sich zum Beispiel das Gesetz der Resonanz zunutze machen, es aber besser in den Alltag integrieren. Außerdem bekommt das Ganze eine spielerische Note - denn die Technik ist ja vor allem für die Kinder in den anderen Welten entwickelt worden, zum Erlernen der geistigen Gesetze.
 
Askja: Na dann üben wir mal mit Hermes, Superman und Co.! :)
 
 


Teil 5

(2.9.2020)


Askja: Hi Schwesterchen! Ich hab grade mit Mama und Papa über unsere Besuche auf dem Raumschiff geredet - finden sie toll, aber … sie machen sich Sorgen, dass sie nachts einfach nur in ihren Betten liegen. Untätigerdinge. ;) Kannst du mal gucken, ob du siehst, was sie so treiben des Nachts?
 
Elaine: Ja, klar, warte … also Joseph sehe ich mit Mütze und Winterkleidung, sehr modern, irgendein Techmaterial, das zwar dünn ist, aber sehr warm hält. Ich sehe ihn in einer Schneeregion, wo es Eingänge im Boden gibt, die sehr gut getarnt sind - es wirkt wie Schneeverwehungen, doch darunter verbergen sich eben die Zugänge, die unter die Erde führen.
 
Askja: Papa in eisigen Regionen? Und hier kriegt er es jedes Mal an die Nerven, wenn das Thermometer nur unter zehn Grad fällt? ;) 
 
Elaine: Er ist da schon sehr lange aktiv, eigentlich ist das sogar sein Zuhause. Die Systeme unter der Erde sind riesig, das ist ein richtiger unterirdischer Kosmos, der Licht, Energie und Sauerstoff über Pflanzen generiert. An den Felswänden ist eine Art schleimige, organische Schicht, die leuchtet. In dieser Schicht wird das Licht auch gespeichert und weitergeleitet, so dass alles taghell ausgeleuchtet ist, selbst die Tunnel.
 
Askja: Ah ja, daher kommt Papas Liebe zu Pflanzen, sein Daumen ist ja wirklich dunkelgrün … Ich hab letzens erst wieder einen halbtoten, halb vertrockneten Wedel im Supermarkt gerettet, der bei Pa jetzt schon die halbe Wand begrünt.
 
Elaine: Das Kultivieren von Pflanzen spielt eine große Rolle, aber sie bauen die Pflanzen weniger zum Essen an, sondern hauptsächlich, um Energie zu gewinnen!
 
Askja: Wie? Die Pflanzen werden verfeuert, oder was? Das klingt aber brutal …
 
Elaine: Nein, den Pflanzen geht es gut, aber während sie wachsen wird aus der Energie, die sie dabei ausstrahlen, Strom gewonnen.
Dann gibt es eine Schwebebahn, mit der man sich in diesen weit verzweigten, riesigen Höhlensystemen bewegen kann, damit fährt auch Joseph ganz oft herum und kontrolliert die Pflanzen, schaut nach, ob alles nach Plan läuft, nimmt Messungen vor. Er gilt als Fachmann auf dem Gebiet, hat ein enormes dazu, wie man aus Pflanzen Energie oder Licht gewinnt.
 
Askja: Wer lebt noch in diesen Höhlen?
 
Elaine: Es haben sich verschiedene Gruppen zusammengetan, zwischen denen Joseph auch Informationen übermittelt, denen er hilft, wenn es Probleme gibt in den Wohneinheiten - keine zwischenmenschlichen, darüber sind sie hinaus. Aber die Wohnanlagen selbst müssen teilweise gewartet werden. Sie sind übrigens supermodern und teilweise aus lebendigen Substanzen gebaut. 
 
Askja: Das erinnert an die Technik in den Raumschiffen, oder?
 
Elaine: Ja, es ist sehr ähnlich, mit den Häusern kann man genauso kommunizieren wie mit den Schiffen, aber das Haus kümmert sich auch schon von allein um die Bedürfnisse seiner Bewohner.
 
Askja: Wahnsinn, das will ich auch! Und wir sind schon stolz, wenn der Kühlschrank dem Handy ne SMS schreibt, dass die Milch leer ist … Gott, das ist richtig rückständig im Vergleich zu der Technik dort!
 
Elaine: Ja, das Haus regelt vieles, es stellt zum Beispiel die optimale Temperatur oder den idealen Sauerstoffgehalt ein, es fühlt einfach, was die Bewohner gerade brauchen. Und für diese Technik ist Joseph auch Fachmann und man wendet sich an ihn, wenn es Probleme damit gibt, damit er es an die zuständigen Bereiche weiterleitet. Also er sammelt wieder Informationen und vergibt die Aufträge.
 
Askja: Also ist er eine Art Kontrolleur, Koordinator, Fachmann für die Technik, Pflanzenexperte, Vermittler … jemand, der die Fäden in der Hand hält? 
 
Elaine: Ja, aber ich sehe ihn auch noch als Mitglied eines Rates, wir würden sagen „Ältestenrat“, wobei das nichts mit dem eigentlichen Alter zu tun hat, sondern es sind die alten Seelen, die dort tagen. Sie beraten zum Beispiel, wie man das soziale Leben optimieren oder die Städte noch schonender gestalten kann.
 
Askja: Umweltschutz 2.0?
 
Elaine: Nein, die Umwelt wird überhaupt nicht mehr belastet, sondern optimal genutzt und dadurch sogar gefördert. Aber sie beraten, wie man neue Systeme integrieren oder neue Ideen verwirklichen kann, um das Leben noch angenehmer zu machen. Dafür reist Joseph auch oft auf andere Planeten, wofür es Raumschiffe gibt, die von den innerirdischen Höhlen aus starten. Auf den anderen Planeten trifft er sich dann mit dem dortigen Ältestenrat, tauscht sich aus und kommt mit neuen Ideen zurück. 
Interessant ist auch, dass diese anderen Planeten nicht alle sehr weit entwickelt sind, aber dort trifft er sich mit Wesen, die die „Entwicklungshilfe“ dafür übernommen haben, die der Bevölkerung also helfen, eine Stufe höher zu steigen, so wie Jasper und Ireena das gerade bei uns tun. Er bespricht sich mit ihnen und sieht sich an, was nicht so gut läuft auf diesen anderen Planeten und wie man das verbessern könnte. Joseph beobachtet dabei auch die politischen Systeme bei anderen Völkern, deren Vor- und Nachteile … er sammelt Informationen, analysiert sie und berät dann sowohl die fremden Kulturen als auch seine eigene.
 
Askja: Interessant! Was siehst du bei Mama? Dass sie Kommandantin auf einem Schiff ist, wissen wir ja schon. Aber was genau ist ihre Aufgabe?
 
Elaine: Sie kommandiert und organisiert ein großes Mutterschiff, wobei sie nicht alleine dafür zuständig ist, sondern so ein Mutterschiff hat immer mehrere Kommandanten, aber sie ist eine der führenden. 
 
Askja: Muss man sich das wie verschiedene Abteilungen vorstellen?
 
Elaine: Ein bisschen, ein Mutterschiff beherbergt immer viele kleinere Schiffe, wovon jedes eine Mission hat für verschiedene Planeten. Beate koordiniert nun, wohin diese einzelnen Raumschiffe fliegen, mit welcher Mission sie beauftragt werden, wie sich die Crew dafür zusammensetzt, welche Experten gerade gebraucht werden und behält den Überblick über alles. 
 
Askja: Also so ähnlich, wie sie das bei uns macht. ;)
 
Elaine: Ja, sie passt auf, dass der Plan eingehalten wird. Dafür ist sie im ganzen Kosmos unterwegs und bekleidet eine übergeordnete Position, in der sie auch den … wie nennt man das? Einsatzplan? Ja … den Einsatzplan erstellt sie auch, also wann welches Schiff wo im Einsatz sein wird, wo das Mutterschiff positioniert ist, mit welchen anderen Schiffen man kooperieren muss und so weiter. Es ist ein sehr komplexer Job.
 
Askja: Aber hallo! Stell dir mal vor, eine von uns würde organisieren, wann welches Schiff wo sein muss … Um Gottes willen! Dann würde der Experte für lebendige Architektur hilflos zwischen verfeindeten Wüstenvölkern hocken, während der Friedensmediator im Stau zwischen Alpha Centauri und Erde festhinge, weil ich ein paar Schiffchen zu viel in die Richtung geschickt hätte.
 
Elaine (lacht): Gut möglich. Aber die beiden beherrschen ihre Jobs - und sie müssen sich keine Sorgen machen, dass sie nachts arbeitslos wären … Fast alle Lichtarbeiter sind nachts in ihren eigentlichen Bereichen unterwegs und kommen ihren Aufgaben nach. 





Teil 4

(1.9.2020)

Elaine: Hi Schwesterchen! Ich hab gerade noch mal ein Ufo gesehen - richtig in 3D, hier fast direkt vor meiner Haustür! Sie sind tatsächlich da, das ist so schön und beruhigend. Wir sind einander nah.
 
Askja: Wow! Richtig hier? Stimmt, die ganze Zeit war das immer noch „da oben“, dabei sind sie ganz nah. Ist es das Schiff, auf dem du warst?
 
Elaine: Ja, unsere Familie, Jasper ist auch an Bord.
 
Askja: Ah, ich bin ganz kribbelig! Was machen sie hier, warum sind sie da?
 
Elaine: Sie halten vor allem das Energiefeld und tauschen sich dabei auch mit anderen Schiffen aus. Und sie wollen uns helfen, unsere Frequenz zu erhöhen, uns inspirieren. Heute Nacht werden wir sie auch besuchen, da wollen sie uns viel erklären und zeigen, was jetzt wichtig ist. Es wird ne gemütliche, chillige Party.
 
Askja: Party?!
 
Elaine (lacht): War klar, dass bei dem Wort bei dir die Ohren gespitzt sind … Aber es ist eher ein Treffen in entspannter Runde.
 
Askja: Auch super! Also wir hören uns morgen, ich muss dann jetzt schnell ins Bett, ich will nix verpassen! Bis gleich in anderer Form!
 
Elaine: Warte … Es hat sich gerade noch Ireena als unsere Schwester vorgestellt, sie wird heute Nacht auch dabei sein. Sie ist sehr ruhig und liebevoll in der Ausstrahlung, sehr warm. Hellbraune, glatte, lange Haare, blaue Augen, helle Haut und eine dunkelblaue Aura.
 
Askja: Dann ist sie wirklich sehr ruhig und zentriert. Was macht sie?
 
Elaine: Das will sie uns heute Nacht erzählen … Wir sehen uns!
 
Am nächsten Morgen …
 
Elaine: Morgen! Also ich bin heute aufgewacht und wusste überhaupt nicht, wo ich bin. Ich kam mir vor, als wäre ich jahrelang weg gewesen … total neben der Spur. Aber Erinnerungen an unseren Besuch im Raumschiff habe ich!
 
Askja: Was??
 
Elaine: Ich kann mich erinnern, dass wir mit Jasper, der ein echter Computerfreak und Technikprofi ist, also alles perfekt beherrscht, was mit dem Auswerten von Daten zu tun hat oder dem Programmieren von Computern, an einem Tisch standen, etwas abseits von der Steuerungszentrale. Der Tisch war durchsichtig, eher wie ein Hologramm.
 
Askja: Und Ireena war auch dabei?
 
Elaine: Ja, sie arbeitet mit geometrischen Formen, ein bisschen wie das, was wir als Heilige Geometrie kennen. Sie spannt die Muster durch Meditation über verschiedene Orte, gerade auch auf der Erde. Dort setzt sie diese Muster, diese Imprints, damit die Energie, die darin gebündelt ist, sich an dem Ort verankern und ausbreiten kann. Sie tut das feinstofflich, also sie setzt hier und da geometrische Formen auf den Planeten und strukturiert so die Energie an dem Ort. Das macht sie übrigens auch auf dem Schiff, wenn sie die Zimmer für die Bewohner reinigt oder neu energetisiert mit genau der Struktur, die derjenige braucht oder liebt. Durch diese Energie wird der Bewohner geheilt, inspiriert, gestärkt und so weiter.
 
Askja: Krass, dann kann ich mich ja doch an Dinge erinnern, die wir auf dem Schiff erleben! Das ist ja fast genau das, was ich bei meiner Einrichtungsarbeit mit Farben und Stilen mache. Nur ich arbeite nicht oft mit geometrischen Formen, sondern hauptsächlich mit Farben und Stilen, aber das ist ja im Grunde egal, was zählt, ist die Energie, die darin gespeichert ist.
 
Elaine: Ja, Ireenas und deine Arbeit hier, das, wofür du auf die Erde gekommen bist, sind sehr ähnlich. Deshalb solltest du dir ihre Arbeitsweise auch genau ansehen.
 
Askja: Das muss ich noch mehr einbauen bei meiner Methode … Ich muss mich unbedingt noch mal mit ihr unterhalten! Erinnert auch ein bisschen an die Forschungen von Emoto zu Wasser, an Reiki, an Runen, geheime Symbole, da war wohl schon viel Wahrheit drin.
 
Elaine: Ja, auch in Tattoos von heiligen Symbolen, dadurch verankert man eine bestimmte Energie, das ist sehr wirkungsvoll. Aber Ireena macht das ja, wir würden sagen: beruflich. Sie kennt sich genau aus mit den einzelnen Strukturen und weiß, wie welche aussehen müssen, um bestimmte Ereignisse oder Energien hervorzurufen. Sie setzt diese Muster ganz bewusst über verschiedene Orte, Landschaften, Menschengruppen oder Themen. Das macht sie meistens auch nicht alleine, sondern gemeinsam mit „Kollegen“, damit es eine stärkere Wirkung hat. Dann bleiben diese Strukturen eine Weile an Ort und Stelle und sie laden sie nur immer wieder neu mit Energie auf, indem sie sich in einer Meditation mit dem Muster verbinden. Wenn die Energie an dem Ort nun besonders fein und hochschwingend ist, geht die Veränderung schneller, wenn die Muster aber über sehr verdichteten Orten schwingen, zum Beispiel in einem Slum, dann dauert es etwas länger und der Imprint muss öfter aufgeladen werden.
 
Askja: Hochinteressant! Sie setzt, nährt, überwacht und verändert die Energiestrukturen? Das müssen wir hier in unserem Alltag auch noch viel mehr machen! 
 
Elaine: Ja, vor allem du. Was sie da gezeigt hat, ist ein ganz wichtiger Teil von deinem Beruf. Du setzt auch Energieimprints durch deine Art der Raumeinrichtung und der Stilberatung, indem du die Leute wieder mit ihrer Energie umgibst und auflädst. Eben nicht feinstofflich, sondern in Form von Mode, Düften, Einrichtungen, Farben, Kunst und so weiter.
 
Askja (lacht): Ich hab hier also die 3D-Version laufen von Energiearbeit à la Raumschiff?
 
Elaine: Quasi! Dein Job hier ist eine Facette von Ireenas Arbeit, ihre Arbeit liegt deiner zugrunde. Aber sie hat betont, dass es ganz wichtig ist, dass man sich mit den richtigen Farben und Formen umgibt, mit der richtigen Energiestruktur eben.
 
Askja: Ich denke drüber nach … Was ist noch passiert?
 
Elaine: Wir standen mit Ireena und Jasper vor diesem Hologramm und … ach, es ist so verrückt! Ich weiß genau, wie die beiden riechen, wie sie sich anfühlen und wie sich ihre Präsenz anfühlt, das ist so schön, das gibt so viel Kraft! Na ja, also wir haben uns die Erde angesehen und Ireena hat uns die Energiestrukturen gezeigt und wo es klemmt oder hapert. Sie hat uns auch gezeigt, wodurch die guten Strukturen immer wieder zerstört werden - das passiert vor allem durch Angst und die Dunkelmächte, die die Energiemuster, die Ireena und ihre Kollegen setzen, ganz bewusst wieder zerstören. 
 
Askja: Wie kann man das verhindern? Oder wie kann jeder Einzelne die Strukturen einfach wieder aufbauen, geht das?
 
Elaine: Klar, dafür reichen schon Gedanken und Visionen, Ireena arbeitet ja auch „nur“ damit. Es muss nicht immer mit viel Aktivität im Außen verbunden sein, sondern das feinstoffliche Strukturieren ist das A und O, das wollte sie uns vermitteln. 
Jede Vision kann man auch als geometrische Struktur darstellen - dann wird es auch klarer, dass wir mit jedem Gedanken tatsächlich erschaffen! Wir verändern damit unser Umfeld. Sie hat es uns im Hologramm gezeigt: Wenn du einen Gedanken denkst oder ein Gefühl fühlst, dann kreierst du dadurch eine Form um dich herum. Und die Energie, die als „flüssige, bewegliche Masse“ um dich herum ist, wird durch dieses Muster geformt. Dadurch entstehen im Außen wiederum die Situationen oder Ereignisse, die dir begegnen, weil sie zu dieser Struktur passen.
 
Askja: Allem liegt eine bestimmte Struktur zugrunde, wie ein Code, ein Bauplan, oder?
 
Elaine: Ja, zum Beispiel das Essen auf den Schiffen, das ist nicht nur nährend, sondern da sind auch Imprints drin - es ist strukturierte Nahrung, genauso gibt es nur strukturiertes Wasser, das ist immens wichtig und alle auf den Schiffen nehmen ausschließlich das zu sich, um den Körper zu stärken und gesund zu erhalten. Das, was sie uns angeboten haben, ging sogar noch weiter, das Essen war mit Imprints aufgeladen, die uns helfen, wieder mehr in unsere Mitte zu kommen. Leider nutzen auch die Dunkelmächte diese Technik, zum Beispiel mit Fastfood. Das ist nicht nur denaturierte „Nahrung“, sondern das Zeug ist teilweise auch mit ablenkenden Mustern versetzt, um die Bevölkerung mit zerstörerischen Imprints zu versorgen. Das wäre auch der Sinn von Zwangsimpfungen … 
 
Askja: Das wäre meine nächste Frage gewesen. Haben sie noch was gesagt zur Impfung, zur Maskenpflicht und zum nächsten Crash, den so viele prophezeien?
 
Elaine: Auch da ist es gut und wichtig, eine Vision zu haben. Wir sollten uns alle mal Gedanken machen, wie die Welt idealerweise aussehen sollte und wie man das umsetzen könnte. Zum Beispiel könnten sich kleine Gruppen zusammenschließen und ihre Vision leben. Das könnten Ortschaften sein, die einfach nicht mehr mitmachen bei der Masken- oder Impfpflicht, falls sie kommen sollte. Sie spalten sich von dem Gros der Gesellschaft ab und leben so, wie es ideal ist. Moderne Länder wie Schweden werden die ersten sein, die das auch im größeren Rahmen umsetzen.
 
Askja: Und wenn das nicht klappt, wenn sich nicht genug Menschen für diesen Weg entscheiden?
 
Elaine: Dann muss es wohl noch ein bisschen krasser kommen, wirklich mit Impfpflicht oder etwas Ähnlichem, damit die Leute aufwachen und endlich aufstehen, nicht mehr mitmachen, denn an die Masken haben sich die meisten ja schon gewöhnt, damit können sie leben, auch wenn es Unsinn ist. Also vielleicht müssen noch ein paar Dinge kommen, damit sich genug abspalten von der Gesellschaft und einen Gegenpol setzen. Das ist im Übrigen auch eine Form von Protest oder Demonstration, aber nicht, indem man sich hinstellt und schimpft oder etwas anprangert, sondern indem man etwas tut, handelt, einfach macht. Es könnten sich immer mehr Menschen zusammenschließen und sagen: „Schluss, aus, es reicht, da machen wir nicht mehr mit, wir leben jetzt nach unseren Maßstäben, nach dem, was wir für richtig erachten.“ Und das muss gar nicht aggressiv sein.
 
Askja: Selbstbestimmt leben - also ich mache da mit! Aber wie ging es denn im Schiff weiter? Schon blöd … ich war dabei und muss trotzdem dich fragen, weil ich mich bewusst an nix erinnern kann. Als hätte ich nen ganz, ganz üblen Filmriss. ;)
 
Elaine: Ja, also nachdem sie uns an dem Tisch alles gezeigt hatten, haben wir uns mit den beiden in eine Sitzecke gesetzt und etwas Energetisierendes getrunken, von dem wir ganz begeistert waren! ;) Und dann sollten wir erzählen, wie unser Alltag so abläuft.
 
Askja (lacht): Und wir haben wahrscheinlich gejammert wie die Großen, oder?
 
Elaine (lacht): Na ja, es ist ja auch nicht gerade prickelnd im Moment. Die beiden haben auf alle Fälle nur zugehört - scheinbar. Aber dabei haben sie eine ganz bestimmte Frequenz ausgesendet, und auf einmal haben wir ganz klar gesehen! Das, was uns vorher noch total verwirrt hat und uns unlösbar vorkam - das war auf einmal vollkommen klar. Wir dachten nur noch: „Ach ja, das ist es! Das ist ja gar nicht so schlimm. So müssen wir das angehen, ist doch ganz leicht. Wir müssen nur ein bisschen umdenken und uns fokussieren.“
 
Askja: Einfach nur, indem sie uns zugehört und hier und da eine Anregung gesetzt haben? Also indem sie ein paar Imprints gesetzt haben?
 
Elaine: Ja. Die Strukturen, die sie bei uns gesetzt haben, um uns zu helfen und zu stabilisieren, die lösen allerdings auch vieles auf. Zum Beispiel die Angstgedanken, die bei mir gerade wieder aufploppen, die kommen daher. Denn wenn eine Struktur gesetzt wird, crasht sie natürlich alles, was darunter liegt. Da wird erst einmal richtig gesäubert, der ganze alte Dreck muss raus und kommt zum Vorschein. Aber wenn man nicht darauf eingeht, löst er sich auch schnell wieder auf. Es kommt also noch einmal hoch, was nicht der neuen Energiestruktur entspricht, löst sich dann aber endgültig auf.
 
Askja: Es könnten sich durch diese neuen, heilen Muster auch ganze Lebenssituationen ändern und auflösen, wenn sie nicht mehr passen, oder?
 
Elaine: Ja, absolut. Das kann auch richtig Angst machen, aber es ist eben nötig. Bei mir sehe ich es ja, dass sich der alte Job einfach … ja, wie in Luft auflöst, mir aus den Fingern gleitet. Alles, was nicht mehr stimmt, fällt weg, und das kann im ersten Moment Panik auslösen, aber da muss man einfach im Vertrauen bleiben, denn es bildet sich auf jeden Fall etwas Neues, das natürlich viel besser ist. Also, was Ireena uns hier mitgegeben hat: Die Zeit des Umbruchs kann Angst machen, aber geht einfach nicht darauf ein, euch kann nichts passieren. Im Gegenteil, es wird richtig gut! Einfach vertrauensvoll abwarten, die neue Struktur wird immer mehr „durchsickern“ und das Außen neu und besser formen.



Teil 3

( 28.8.2020) 

Askja: Hi, Schwesterchen, ich muss mich erst mal hinsetzen … ich fühl mich heute wie im Schleudergang der Waschmaschine.

Elaine: Du auch? Bei mir geht es auch rund und eckig.

Askja: Und wie ich gerade gelesen habe, haben wir schon wieder irgendwelche Portaltage. Man könnte denken, das Universum besteht nur aus Türen, Toren und Portalen, durch die man durch muss … ;)

Elaine: Dann müssen wir uns ja nicht wundern, wenn es mal wieder turbulent wird.

Askja (lacht): Ja, und passend zu den Portaltagen hatte ich mein eigenes Erlebnis mit Türen. Heute Morgen ist mir der Schlüssel in der Haustür abgebrochen.

Elaine: Oh nein! Aber auch schon wieder witzig … ;)

Askja: An sich ja, aber du kennst ja meinen Sonnenschein von Vermieter. Er setzt gerade wieder mal alles daran, mir sämtliche Kosten aufzubrummen, obwohl bekannt war, dass das Schloss verzogen ist und das ganz klar Sache der Hausverwaltung ist. Aber er spielt sein altes Spiel mit Drohungen, Angst machen, halblegalen Mitteln, will getürkte Rechnungen bezahlt haben, die viel zu hoch sind … das Übliche. Wenn er nur die Chance wittert, 2 Euro fuffzig sparen zu können, macht der Mann geistig schon mal ‚ne Flasche Sekt auf. Zusätzlich hat mein Missgeschick natürlich auch meine „nette“ Nachbarin auf den Plan gerufen, die jetzt mal wieder die Gelegenheit hat, über mich herzuziehen und mich schlecht dastehen zu lassen.

Elaine: Weil dir der Schlüssel abgebrochen ist?! Hätte doch jedem passieren können.

Askja: Oh, das sieht sie anders. Und das erzählt sie auch gerade jedem, der es hören will.

Elaine: Und was hast du jetzt vor?

Askja: Ich hab noch mit jemand anderem darüber gesprochen und der meinte, ich müsse endlich mal klar zu mir stehen, Kante zeigen und mich wehren. - Aber das bin nicht ich. Das wäre der pure Stress für mich, und ich will auch keine lautstarke Diskussion führen - schon gar nicht mit jemandem, der derart undifferenziert und unsachlich argumentiert wie mein Vermieter. Das bringt doch sowieso nix.

Elaine: Das wäre auch die falsche Ebene, würde ich auch nicht machen. 

Askja: Gut. Aber ich überleg auch einfach, warum mir das passieren musste. Ich hab echt genug um die Ohren, den Ärger hätte ich jetzt nicht auch noch gebraucht. Aber vielleicht ja doch? Geht es darum, sich sein Licht nicht dimmen zu lassen, egal, was einem vor den Latz geknallt wird? Denn es ist ja schon auffällig - im Moment scheint alles noch mal aufs Tapet zu kommen, von dem ich eigentlich dachte, ich hätte es schon abgehakt und verstanden. Offensichtlich doch noch nicht.

Elaine: Und was ist das Grundthema?

Askja: Na ja … wie eigentlich immer in letzter Zeit: Selbstwert. Alles, was mir begegnet ist, hat abgeprüft, ob ich zu mir stehe oder ob ich mich wieder verunsichern lasse, zweifle und die Schuld mal wieder bei mir suche. Altes Thema.

Elaine: An dem knabbere ich aber auch noch …

Askja: Kein Wunder! Papa hat sich unsere Horoskope angeguckt und gesehen, dass wir beide im Moment den Transit-Neptun auf unserem Aszendenten stehen haben. Weißt ja, Neptun kann Illusion und Täuschung bewirken und der Aszendent zeigt die Persönlichkeit an und das Verhältnis zum Umfeld. Da ist es kein Wunder, wenn alles so nebulös wirkt, die Leute um uns herum uns falsch verstehen oder sogar hintergehen wollen. Andererseits sehen wir uns selbst aber auch nicht ganz klar …

Elaine: Hab ich auch schon gemerkt … Im Moment werden wieder unsere Ängste hochgespült. Es wird mal wieder schlecht über uns geredet wegen Dingen, für die wir wenig können. Aber ich muss sagen, ich steh da mittlerweile glaub ich drüber. Seit ein paar Tagen ist mir das so was von egal. Ob mein Ex Lügen über mich erzählt oder versucht, meinen Ruf zu ruinieren. Wer es glauben will, soll es glauben. Es ist mir zum ersten Mal wirklich gleichgültig. Auf einmal ist Frieden.

Askja: Als friedlich würd ich mich gerade wirklich nicht bezeichnen …

Elaine: Wenn man die Meinung von anderen als unwichtig einstuft, kommt das echt von allein. Man hat auf einmal auch viel mehr Zeit und Energie! ;) Sonst hab ich, so viel davon verschwendet, um anderen einen Gefallen zu tun oder ihnen zu gefallen, um mich so zu benehmen, dass mich keiner kritisieren konnte … is doch Quatsch. Ich kümmer mich nur noch um mich selbst, sehe zu, dass ich mich gut finde, und das reicht. Und dann ist wirklich mehr Frieden und vor allem Ruhe in mir, das tut richtig gut.

Askja: Glaub ich, aber ich könnt im Moment einfach nur um mich hauen! Die sollen mich doch einfach mal alle in Ruhe lassen, dann hab ich vielleicht auch mal Frieden.

Elaine (lacht): Vielleicht hat es auch ein bisschen was damit zu tun, dass du deine dunklen Seiten annehmen sollst. Du willst immer perfekt sein und das Schlechte, Unperfekte wegdrücken.

Askja: Hm …

Elaine: Ob dir jetzt der Schlüssel abbricht oder nicht, ist doch egal, kann jedem passieren, das ist jetzt wirklich kein weltbewegendes Ereignis, das heute Abend in den „Tagesthemen“ kommen wird. Und daher muss sich da auch keiner drüber aufregen, die sollen doch mal rauskommen aus ihrem Kindergarten! Es ist ein Problem, aber ein kleines, das man leicht lösen kann, fertig. Was viel mehr an dir nagt als die Kritik der Leute im Außen ist dein innerer Kritiker, glaub ich. 

Askja: Das mit dem inneren Kritiker stimmt wohl leider … Alles, was mich in letzter Zeit gestört hat, waren Dinge, die ich an mir nicht mochte - und die bekommt man natürlich vom Außen gespiegelt und präsentiert. Der liebe Selbstwert … ein schwieriger Fall. 

Elaine: Da kann man was von meinem Ex lernen. Die Faszination für ihn kann ich ja heute nicht mehr nachvollziehen … aber was ich aus der Beziehung mitgenommen habe, ist sein Umgang mit schwierigen Situationen. Wenn um ihn herum das Chaos ausgebrochen ist, jeder ihn angefeindet hat und alles schieflief, hat er sich immer erst mal rausgenommen. Er ist gerade dann für einen Tag oder zwei in ein tolles Hotel, hat eine Wellnessbehandlung gebucht oder ein gutes Essen mit Champagner genossen, bis es ihm wieder besser ging. Erst dann hat er das Problem in Angriff genommen. Er hat erst einmal seine Energie wieder angehoben und sich ein gutes Gefühl verschafft, bevor er die Dinge angegangen ist. Also wenn dich wieder jemand anfeindet, nicht auf die Streitgespräche einsteigen und sich reinsteigern, sondern sag erst mal: „Moment mal, regt euch ab, das können wir alles regeln, aber nicht jetzt.“ Dann dich rausnehmen und erst mal dir etwas Gutes tun, deine Energie wieder anheben und ruhig bekommen, zu dir finden, damit du auch aus dir heraus agieren kannst. 

Askja: Sehr weise, Schwesterchen, ich bin beeindruckt! :)

Elaine: Für mein Projekt, Pferde aufzunehmen und wieder aufzupäppeln, die zum Schlachter sollen oder einfach schlecht behandelt wurden, bin ich doch auch extrem angefeindet worden. Da gab es einen richtigen Shitstorm.

Askja: Warum das denn??

Elaine: Einige waren der Meinung, ich wolle mich damit nur bereichern, weil ich die Pferde ja weitervermittle, wenn sie wieder in Ordnung sind. Da hab ich mir auch überlegt, wie ich damit umgehen soll. Mich rechtfertigen? Die Kommentare einfach löschen? Aber ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich die Leute einfach sein lasse, das ist nicht die Ebene, auf der ich agieren muss. Was mir das Ganze aber zeigt, sind meine eigenen Ängste, dass man mich so sehen könnte: als miesen Pferdehändler, der nur auf Profit aus ist. Aber da muss ich mir einfach nur sagen: Aha, interessant, das sind also die Dinge, die ich auflösen kann.

Askja: Ja, das Außen spiegelt nur unser Inneres, ich weiß … ;) Trotzdem nicht immer schön, das einzusehen. Aber wie würden denn eigentlich die Wesen aus den höheren Dimensionen damit umgehen, wenn sie angefeindet würden?

Elaine: Moment … muss ich mal nachhören. … Also: Die würden ihre Mitmenschen nicht attackieren, wenn sie angegriffen werden, sich nicht rechtfertigen oder in lange Diskussionen verstricken. Sie würden da einfach drüberstehen und sich komplett rausnehmen, sich dann fragen, was es mit ihnen zu tun hat, aber das dann für sich und mit sich allein lösen. Wichtig dabei ist aber, dass du unangreifbar wirst für Attacken aus dem Außen, wenn du dem Angriff einfach ausweichst, indem du einen Schritt zur Seite gehst. Ihn an dir vorbeigehen lässt. Es geht nicht um ein Sichwehren im Außen durch irgendwelche Aktionen, sondern es geht darum, sich selbst unangreifbar zu machen. Es ist Innenarbeit.

Askja: Aber manchmal muss man im Außen Grenzen setzen, sonst nimmt einem jeder Hansel die Butter vom Brot!

Elaine: Klar, muss man, aber dafür reicht ein klares, liebevolles Nein. Davon abgesehen musst du nur zu dir stehen und dir bewusst werden: Nein, das brauche ich jetzt nicht, das will ich nicht. Klar und ruhig, aber freundlich und liebevoll. Du musst dir nicht alles bieten lassen, aber du darfst nicht auf die Spielchen im Außen einsteigen.

Askja: Klingt logisch. Aber ich weiß, dass ich später nicht ruhig und liebevoll in der Tür stehen werde, wenn der Vermieter mir mit einem süffisanten Grinsen die nächste gefakte Rechnung unter die Nase hält.

Elaine: Gut, nimm mal an, du wärst im Weltraum unterwegs in einem der Schiffe und würdest von einer dunklen Macht angegriffen.

Askja: Kann ich mir grade sehr gut vorstellen. Ich würde wahrscheinlich die Torpedos laden!

Elaine: Die „Hellen“ würden aber keinen Gegenangriff starten und die anderen nicht bombardieren. 

Askja: Sondern?

Elaine: Sie würden ihre Energie so weit erhöhen, dass sie nicht mehr angreifbar sind. Das ist eine Art von Verteidigung, aber kein Angriff. So kannst du dich schützen und rausnehmen und das „Böse“ einfach an dir abprallen lassen. Das üben wir gerade mit solchen Aktionen wie jetzt bei dir. Aber damit das klappt, müssen wir unsere Frequenz anheben, die Selbstliebe leben, die innere Freude aktivieren, den inneren Frieden finden. Ich denke, wir werden gerade so oft angegriffen im Außen, damit wir endlich den Weg finden: nicht in den Kampf zu gehen, sondern im Gegenteil sich in sich selbst zurückzuziehen und die Frequenz hochzudrehen. Das kann zum Beispiel passieren, indem ich mir etwas Gutes tue - und dadurch lässt man die Angreifer ins Leere laufen.

Askja: Okay, dann werde ich meinem Vermieter nicht die Tür vor der Nase zuknallen, sondern ihm so ein - wie hast du gesagt? - „liebevolles Nein“ entgegensetzen, indem ich ihn mit der Rechtslage konfrontiere, die eindeutig zu meinen Gunsten ist. Also ihm sagen: Bis hierhin und nicht weiter.

Elaine: Genau, du musst nicht alles schlucken oder dir alles bieten lassen. Aber du musst elegant agieren und vor allem mit Gelassenheit. Ganz ruhig. Ich hab gerade das Bild von einem zappelnden Kobold vor Augen, der keift und zetert und versucht, mir ans Bein zu treten. Den kannst du mit einer Riesenhand am Schlafittchen packen, hochheben und dann in der Luft rumzappeln lassen, um ihn schließlich ganz sanft beiseitezusetzen. Vielleicht in ein kleines umzäuntes Gehege, wo er sich austoben, dich aber nicht mehr angreifen kann. Du musst den kleinen nervigen Kobold also nicht gleich erschießen oder in Grund und Boden trampeln, sondern setz ihn einfach in sein Gebiet, wo er hingehört und er dich nicht mehr ärgern kann.

Askja: Das Bild gefällt mir! :)

Elaine: Ja, ist irgendwann ein bisschen wie im Zoo. Dort kannst du dann deine ganzen Kobolde, die du alle in ihre Käfige gesetzt hast, besichtigen und dir denken: „Ach, guck mal da, ja, an den erinnere ich mich noch gut. Der ist immer noch so aufgeregt … ist schon wieder ganz rot im Gesicht und meint wirklich, Macht zu haben. Wie putzig!“ Und dann gehst du einfach weiter, schaust dir auch die übrigen Kobolde an - bist aber selbst in einer ganz anderen Position als sie. Du hast Grenzen gezogen, ohne in einen Kampf zu gehen.

Askja: Eben, als ich so darüber nachgedacht habe, konnte ich mich das erste Mal überhaupt bei meinem Vermieter bedanken, dass ich durch ihn die Möglichkeit habe, das zu üben. Also nicht persönlich bedankt, sondern für mich, in Gedanken, wir müssen es jetzt ja nicht gleich übertreiben. ;) Aber ich hab das ehrlich gemeint, und dann wurde die Energie sofort weicher, der Widerstand hat direkt aufgehört und sich aufgelöst. Und dann musste ich mich nicht mehr wehren, weil ja kein Widerstand mehr da war!

Elaine: Gut, wahrscheinlich kommt er jetzt gar nicht mehr vorbei und du hast die Lernaufgabe schon erledigt.

Askja: So langsam kriegen wir den Dreh raus. :)



Sonderedition aus aktuellem Anlass (Berliner Demo) 

(30.8.2020)


 Askja: Hi, Schwesterchen! Hast du auch die Demo am Wochenende in Berlin verfolgt? Aber irgendwie enttäuschend ist das schon abgelaufen, finde ich. Also ich hatte mir mehr davon versprochen und so viel Hoffnung auf den Tag gestern gesetzt. 

Elaine: Im ersten Moment ging es mir genauso. Aber es ist ja bei jeder Demo so, dass man gegen etwas auf die Straße geht weil man das Gefühl hat, sich gegen etwas Übermächtiges zur Wehr setzen zu müssen. Aber damit ruft man nur noch mehr das auf den Plan, was man nicht möchte – Energy flows where attention goes. In dem Fall: Man wird noch mehr von oben gedrückt. Im Grunde haben die dunklen Mächte so dann wieder erreicht, was sie wollen: dass man sich klein fühlt, wütend wird und dagegen angehen will. 

Askja: Aber man muss doch auf Missstände aufmerksam machen. Wie sollte man das sonst in so einer Größenordnung tun? 

Elaine: Sich zu gruppieren ist schon gut, das ist absolut sinnvoll, aber: was tut man dann mit dieser Gruppenenergie? Die Wesen in den Raumschiffen finden sich auch in größeren Gruppen zusammen - meditieren dann aber oder empfinden gemeinsam positive Gefühle wie Freiheit oder Liebe, um die so zu verstärken. 

Askja: Also wieder das alte Thema: sich nur auf Gutes fokussieren, Freude leben im Alltag und so die Frequenz anheben. 

Elaine: Ja, genau. Stören uns in Coronazeiten Dinge wie Maskenpflicht, Unterdrückung der persönlichen Freiheiten etc., sollten wir uns auf das konzentrieren, was wir HABEN wollen, statt das zu betonen, was wir NICHT MEHR HABEN wollen. Aber nicht gegen etwas arbeiten, weil … 

Askja: … weil man dann die Energie genau darauf lenkt und somit das Ungeliebte noch weiter stärkt. 

Elaine: Ja, man spielt den dunklen Mächten sonst sogar noch in die Karten. Wichtig sind im Moment aber nicht nur große Gruppen, die ein positives Feld halten, sondern auch, dass JEDER EINZELNE von uns das im Alltag umsetzt: sich selbst nicht mehr den Mund verbieten, sondern authentischer werden. 

Askja: Also genau das, was wir als Programm haben im Moment … 

Elaine: Ja. Und das muss man im Kleinen wie im Großen umsetzen: nicht wütend aufs Wasser zu patschen, weil man sich eingeengt fühlt und gegen etwas ist. Negative Haltungen werden immer auch dadurch nochmal verstärkt, wenn man auf viele gleichgesinnte Menschen trifft, die genauso empfinden: man schaukelt man sich gegenseitig hoch und regt sich nicht mehr nur alleine auf, sondern gemeinsam mit vielen anderen. Das hat eine enorme Wucht. Aber eben in die falsche Richtung, es nährt die falsche Energie – die, die man nicht mehr sehen möchte. 

Askja: Das leuchtet mir schon ein. Elaine: Was bedeutet es denn, wenn man einen Mundschutz tragen muss: Man kann nicht zeigen, wer man ist. Man darf nicht sagen, was man denkt. Wie ist es bei den Abstandsregeln? Man darf keine Nähe zulassen – bist du dir selbst denn nah? Man darf nicht feiern und keinen Spaß haben –erlaubst du dir das denn selbst, genießt du dein Leben? Man soll für sich alleine bleiben und sich nicht vernetzen. Fühlst du Dich denn verbunden mit allem was ist und mit den anderen Menschen? 

Diese ganzen Probleme sollte man erst mal für sich selbst überdenken, lösen und umsetzen. Und sich dann mit anderen zusammentun, um auch große Lösungen zu finden und innovative Ideen umzusetzen. Es geht darum, nicht nur zu zetern und Lösungen vom Außen zu fordern, sondern erstmal seinen persönlichen Lerneffekt zu finden. Die Steine, die einem in den Weg gelegt werden als Sprungbrett zur persönlichen Weiterentwicklung zu erkennen. 

Askja (lacht): Die Stolpersteine als nützlich zu erkennen und sich damit seinen Weg bauen. Also Tetris im Alltag! 

Elaine (lacht): So ungefähr. Aber das ist allemal besser und effektiver, als sich nur aufzuregen und gegen etwas zu protestieren. Stattdessen: die Dinge persönlich für sich deuten und dann effektiv handeln - und dabei im eigenen Alltag anfangen, bei sich, wie immer. Wenn man sich dagegen nur auflehnt gegen die Politik, die Missstände und Ungerechtigkeit, dann hat man gar keine Zeit mehr, sich um sich selbst zu kümmern – was auch wieder den Dunklen in die Hände spielt und so von ihnen gewollt ist. 

Askja: Das würde ja heißen, dass sie die Leute mit der Demo quasi abgelenkt haben? 

Elaine: Die Dunklen haben durchaus ihren Nutzen daraus gezogen, ja. 

Askja: Aber es hat doch auch vielen die Augen geöffnet, die Botschaften wie Freiheit waren doch gut! Ich könnte mir schon vorstellen, dass einige noch mal in die richtige Richtung geschubst wurden. Außerdem war die Grundintention der Veranstalter und die Haltung der meisten Menschen auf der Demo ja absolut in Ordnung: Sie wollten im Grunde keine Demonstration, sondern eine friedliche Versammlung und für ihre Werte einstehen. Sie haben ja gesagt, was sie WOLLEN. Sie waren nicht gegen etwas, sondern sie wollen etwas, zum Beispiel ihre Freiheit zurück und ein Statement abgeben: Wir sind das Volk und wir lassen uns unsere Macht nicht mehr nehmen. Was ja in die Zeitqualität passt, oder? 

Elaine: Klar, die ursprüngliche Intention ist gut und auch richtig und wichtig. Aber ob man das jetzt unbedingt in einer großen Kundgebung herausrufen muss, ist eine andere Frage. Lieber schauen: was spiegelt das in mir? Dann einfach machen, ohne großes Gegacker. Würde direktere Erfolge nach sich ziehen und nicht die Aufmerksamkeit der dunklen Mächte noch verschärfen. 

Die Demo hat sich ja dann auch tatsächlich gedreht und wurde zu einer Demonstration GEGEN etwas. 

Grenzen ziehen, seine Meinung sagen, dastehen und sich zeigen mit seinen Ansichten – ja. Energie in sein authentisches Handeln geben – immer gut. Aber nicht indem man lauthals gegen etwas ankämpft, weil man sich klein und machtlos vorkommt. Das ist ein feiner, aber wichtiger Unterschied. 

Askja: Aber was ich nicht verstehe: Bei der ersten Demo in Berlin waren doch viele Raumschiffe anwesend, und dann heißt das doch, dass sie die Demo unterstützen oder zumindest die erste gutgeheißen haben, oder? Waren dann gestern keine Raumschiffe da?

 Elaine: Doch, Schiffe waren da, aus ganz verschiedenen Gründen. Einmal, um zu beobachten, wie es läuft. Dann auch, um vieles auszugleichen und abzuwiegeln, was einige extreme Demonstranten, die sich eingeschleust hatten unter die vielen friedlichen, auf den Plan gerufen hätten. Dann bestand natürlich auch die Gelegenheit für unsre außerirdischen Freunde, viele Menschen auf einem Platz gleichzeitig durch hohe Frequenzen zu inspirieren, so dass sie innovative Ideen in den Kopf bekommen, um sich dann mit anderen Gleichdenkenden zusammenzuschließen zu können. Also die Schiffe waren da zum Beobachten, zum Ausgleichen und zum Inspirieren. 

Askja: Ui … dann hab ich das auch eher falsch eingeschätzt. Hast du noch mal direkt „oben“ nachgefragt, was sie noch dazu zu sagen haben? 

Elaine: Moment, ich hör mal nach … Sie schicken ein paar Bilder. Ich sehe eine Art Schattenboxen, das nichts bringt und zu nichts führt. Man sollte nicht auf die Schatten einschlagen, sondern sie dadurch vertreiben, dass man sein Licht hochfährt. 

Askja: Okay … also immer wieder das Thema: sich gut fühlen, Licht hochhalten. 

Elaine: Ja, denn mit Druck erreicht man nur Gegendruck, und dann sehe ich die dunklen Mächte, die sowieso immer versuchen die Menschen von ihrem Fokus und ihrer Entwicklung abzulenken. Einige Gesellschaftsgruppen lassen sich mit Social Media gut ablenken, andere mit Gaming, andere mit Existenzängsten, andere werden durch politische Szenarien abgelenkt, die absichtlich dafür aufgebaut werden... Aber das sind alles nur Hampelmännchen, die man vor die Augen der Leute hängt, damit sie keine Zeit mehr für sich haben und um den Fokus vor allem von sich selbst abziehen. 

Askja: Asche auf mein Haupt … ich verfolge auch gerne, ob ein Politiker jetzt endlich zur Rechenschaft gezogen wird oder nicht. Da setzt aber auch mein natürliches Gerechtigkeitsempfinden ein! Mich widert die Politik mit ihren Machenschaften so dermaßen an! Ich würde es als fair empfinden, wenn da endlich tabula rasa gemacht werden würde. 

Elaine: Der Wandel kommt aber nicht von außen, sondern aus uns heraus. Aus jedem Einzelnen. Auch das Versammlungsverbot kann seine guten Seiten haben. 

Askja: Aha, und was soll daran positiv sein? 

Elaine: Das Positive ist immer das Gegenteil von dem, über das man sich aufregt. Im Fall des Versammlungverbotes zum Beispiel, dass man für sich sein und zu sich finden kann. 

Askja: Hm … trotzdem muss man auch mal aufstehen und laut und öffentlich sagen, was so schiefläuft, oder nicht? Elaine: Aber kannst du dir vorstellen, dass Buddha oder andere Wesen aus höheren Dimensionen auf Demos gehen würden? Eher nicht. Was würden die tun? Den inneren Frieden bewahren, ihr Ding durchziehen, ihr Licht noch heller leuchten lassen und sich darum bemühen, den Fokus richtig auszurichten. Sie würden nicht jammern, sich beschweren oder gegen etwas ankämpfen, sondern still und konzentriert in die Gegenrichtung arbeiten. Den Gegenpol setzen. 

Askja: Mir fällt gerade auf, dass wir wahrscheinlich gerne jammern, laut aufschreien und denken, nur so etwas bewegen zu können, weil wir vergessen haben, dass wir selbst sehr viel Macht in uns tragen. Wir sind uns dessen gar nicht mehr bewusst. 

Elaine: Genau! Die Entwicklung die wir machen, läuft bei uns persönlich genauso ab wie im Großen. Das heißt bei uns zum Beispiel: Du und ich, wir kämpfen ja auch gegen das scheinbar „Böse“ in unserem Umfeld an, und die Bevölkerung kämpft gegen die Pandemie und die Maßnahmen, die im Zuge dessen erlassen wurden. 

Aber wenn man das tut, erkennt man seine eigene Machtlosigkeit und seine eigene Nichtigkeit an, man sendet aus: Das Außen ist machtvoll und ich bin so klein und machtlos. Das ist natürlich verkehrt. 

Wenn man mal ein Bild nimmt: du bist eine Raupe und willst zum Schmetterling werden, dann kannst du die Raupe noch so sehr trainieren und sie zur Kampfraupe machen oder mit Glitzerstaub bestäuben, das wird nichts verändern, es wird immer eine Raupe bleiben. Die Veränderung passiert nicht im Außen, sondern du musst dich zurückziehen und dann geschieht es von ganz alleine und mit Leichtigkeit. Nach einer Zeit des Rückzugs und Stillwerdens und Fokussierens, bist du der Schmetterling. Vor allem bist du sofort auf einer komplett neuen Ebene. 

Askja: Kannst du mal direkt nachfragen „oben“, was sie so zu sagen haben? 

Elaine: Klar! Ich könnte unseren Bruder Jasper dort anfunken. Hast du konkrete Fragen?

 Askja: Ja, zum Beispiel was er gerade macht? 

Elaine: Moment … Also, er hat unheimlich viel zu tun, weil ganz viele neue Daten eingehen und vieles neu vernetzt wird, neu verkabelt. 

Askja: Wie jetzt? 

Elaine: Na, sie nehmen tatsächlich die Daten, die wir senden, indem wir unser Bewusstsein verändern, im „Computer“ auf, die Frequenzen von jedem Einzelnen quasi. Daran kann man ablesen, wie es auf der Erde weitergehen wird. 

Askja: Sie messen also die Bewusstseinsfrequenz der Erde? Das wäre meine nächste Frage gewesen: Wie sieht es denn aus aktuell? Reicht der Anstieg schon? 

Elaine: In den letzten Tagen sind, auch durch die Besuche auf den Raumschiffen, ganz viele Neue aufgewacht, und andere, die schon wach waren, haben ihr Bewusstsein extrem erweitert und erhöht. Das sind alles positive Entwicklungen. 

Askja: Reicht es schon, um uns weitere drastische Maßnahmen oder ein Eingreifen zu ersparen? Kommen wir so schon um eine weitere Pandemie oder was auch immer herum? 

Elaine: Das kann man noch nicht abschätzen. Denn es kommt jetzt darauf an, wie wir weiteragieren. Viele sind zwar aufgewacht und guten Willens, aber es fehlt noch die Überzeugung und Tatkraft. Die Selbstsicherheit, dass man wirklich die Macht hat über sein Leben hat. Theoretisch haben wir eine optimale Ausgangsposition, jetzt steht die praktische Prüfung an: wie und ob wir unser Wissen in die Tat umsetzen – und zwar jeder für sich. 

Askja: Was hält Jasper denn von der Demo? 

Elaine: Sie hat vieles bewirkt, allerdings eher im „Unsichtbaren“. Wie schon erwähnt: Einigen wird nun wegen des geringen Erfolges im Außen klar, dass der Weg über das „Innen“ gefunden werden muss. Außerdem war die Demo gut, um neue Kontakte zu knüpfen und innovative Gruppenideen in Gang zu bringen. 

Askja: Wie sieht es denn bei uns beiden speziell aus? 

Elaine: Bei uns ist er sehr froh, dass wir unser Rennen in die falsche Richtung endlich erkannt haben. Klar fällt es uns schwer, den Absprung zu finden und tatsächlich etwas zu verändern, wie zum Beispiel den ungeliebten Job an den Nagel zu hängen … aber er ist froh, dass wir den Anfang gemacht und das Neue schon gestartet haben – vor allem noch im Zeitfenster August, in dem man Neues anstoßen sollte und musste. 

Askja: Was wäre denn gewesen, wenn wir das nicht noch rechtzeitig auf die Reihe gekriegt hätten? 

Elaine: Dann wären wir durch äußere Umstände dazu gezwungen worden. Es ist gut, dass wir es freiwillig gemacht haben, sonst hätte eine von uns vielleicht ihren Job verloren oder hätte sich verletzt und hätte so ihren Beruf nicht mehr ausüben können. 

Askja: Das gilt dann aber auch für viele andere, oder? Das läuft ja bei vielen parallel ab …

 Elaine: Absolut! Die als Schicksalsschläge empfundenen Ereignisse sind ja oft die größten Chancen … und nur deswegen nötig, weil man die Chance zur freiwilligen Veränderung und Neujustierung vorher nicht erkannt und genutzt hat, den Wink mit dem Zaunpfahl ignoriert hat. 

Genau diese Entwicklung läuft auch gerade in der Gesellschaft ab. Wenn die Menschen sich darauf konzentrieren Freiheit und Frieden IN SICH zu finden und diese Erkenntnisse authentisch umsetzen, dann wird uns der große Crash erspart. Gelingt das aber nicht, dann wird es eine weitere Pandemie oder etwas Ähnliches geben. 

Askja: Aber er hat ja gesagt, dass die Chancen gut stehen, ne? 

Elaine: Viele Leute sind aufgewacht, viele haben es verstanden – aber es haben noch nicht genügend Menschen UMGESETZT. Und darauf kommt es jetzt an! 

Askja: Interessant! Ich liebe es ja sowieso immer, wenn man mal direkt Fragen stellen kann. Was ist denn noch wichtig gerade? 

Elaine: Warte … Ah, wichtig ist ja wie gesagt, dass wir nicht gegen die Dunkelmächte ankämpfen sollen… 

Askja: … weil wir ihnen sonst somit unsere Energie geben. Sie ihnen quasi auf dem Silbertablett präsentieren und schenken! 

Elaine: Genau … sondern wir sollen ihnen zusätzlich sogar noch zu VERZEIHEN! Wir müssen Frieden schließen im Herzen mit ihnen. Um ihnen wirklich keine Form von Energie mehr zu geben. Also nicht hasserfüllt an „das böse Finanzamt und die korrupten Politiker“ denken, sondern unsere Gefühle ihnen gegenüber neutralisieren, indem wir verzeihen und versuchen, sie zu verstehen. 

So laufen ihre Schläge gegen uns völlig ins Leere, statt auf Ablehnung zu treffen und uns somit trotzdem zu verletzen und uns Energie zu rauben. Schattenarbeit! Alles hat sein Recht zu existieren, irgendwo im Universum. Weil dadurch immer die Beteiligten daraus lernen und sich weiterentwickeln können. 

Askja: Also ganz ehrlich … ich tu mir ein bisschen schwer, hier Mitgefühl zu empfinden … 

Elaine: Ich geb dir mal ein Beispiel aus meinem Leben: Heute kommt mein Ex mit seiner neuen Freundin, sie holen die Kinder ab zum Eisessen. An sich gar nicht schlimm, sicher. Ist wahrscheinlich sogar eine ganz nette Frau…aber allein die Tatsache, dass mein Ex ja ansonsten den Kindern gegenüber eher mit Desinteresse und Abwesenheit glänzt - nun aber vor seiner neuen Freundin den fürsorglichen Familienvater mimt, indem er einmal sonntags mit den Kindern ausgeht … während ich die alltägliche Versorgung der Kinder aber allein stemme … dass er es sich gut gehen lässt mit seiner Neuen, während ich in dem Chaos sitze, das er mir hinterlassen hat. Dass er immer nur den Rahm abschöpft, sich aber nicht um seine Pflichten kümmert … regt mich ehrlichgesagt ziemlich auf. Aber: 

Genau damit muss ich Frieden schließen, sonst lenkt mich das nur ab und ich vergeude da meine Energie. Ja, auch mein Ex darf seine Art weiter ausleben, auch wenn mir das ungerecht und falsch vorkommt. Er wird seine Lerneffekte auf genau diese Art und Weise zum rechten Zeitpunkt erleben. 

Ich schließe mit dieser Erkenntnis Frieden, schreie nicht mehr auf vor Ungerechtigkeit sondern wende mich konzentriert meinem Wege und meiner Vision zu. Danke ihm, dass er mein Arsch-Engel war, durch den ich viel gelernt habe. Fällt mir auch schwer – es ist unglaublich herausfordernd für mich, aber es wird immer besser. Meine Downs sind nicht mehr so tief, kommen nicht mehr so oft. Und genauso ist es ja im größeren Stil: Man wird sich sicherlich immer mal wieder über etwas aufregen, wenn neue politische Intrigen usw ans Licht kommen, aber die Wellen werden immer flacher und seltener werden. 

Askja: Was sagt denn Jasper dazu? 

Elaine: Er meint, eine Hilfe – auch für alle – sei es, dass man sich, immer wenn man runterfällt - wenn also die Frequenz abstürzt, wenn die Stimmung sackt - sofort rausnimmt. 

Askja: Wie tu ich das konkret? 

Elaine: Indem man sich hinsetzt, den Fokus auf sich und seine Ideale lenkt und die optimale Vision von seinem Leben so intensiv hochfährt wie möglich, sich ausmalt, was man will, wie es sein soll… und das hält man so lange, bis man es wieder richtig fühlt, es einem wieder richtig gut geht. Fokus setzen, Licht hochdrehen. Spot on! 

Askja: Aber wenn man dazu gerade mal nicht in der Lage ist? Wenn man so aufgewühlt ist, dass man die Vision gar nicht flimmerfrei zustande kriegt? 

Elaine: Wenn man das richtige Gefühl gerade mal nicht herstellen oder halten kann, soll man sich einfach was Gutes tun, um die Energie wieder etwas hochzufahren. Das ist ein immer umsetzbarer Zwischenschritt. Nach kurzer Erholung bist dann auch wieder in der Lage, deine Vision herzustellen, zu fühlen und zu halten. 

Askja: Kann er noch mehr dazu sagen, wie ich mit belastenden Situationen umgehe? Licht hochfahren, ok. Sonst noch Tricks? 

Elaine: Ja … Wenn es dir gelingt, dem Dunklen zu erlauben zu existieren, ihm aber seinen Raum zuweist, hilft das. Es befreit dich von dem inneren Stress, Probleme oder Aggressoren vernichten zu müssen, was dir vielleicht ein Gefühl der Überforderung und Mutlosigkeit bringt. Sie haben ihr Recht zu existieren und müssen nicht verschwinden oder sich auflösen oder verdammt werden. Sie dürfen da sein. 

ABER: nicht in deinem Raum, nicht in deiner Welt. Sie werden durch dein Licht immer weiter in die Ecke gedrängt, weil immer weniger Schattenfläche für sie bleibt, auf der sie sich aufhalten könnten. Sie werden dann auf andere Planeten ausweichen müssen, die einen anderen Status haben, die durch diese Mächte lernen können, genauso wie die Menschheit das auch gemacht hat. Aber wir sind jetzt über diesen Punkt hinaus und brauchen das nicht mehr. Das Ganze kann eben liebe- und friedvoll über die Bühne gehen, wir müssen nicht KÄMPFEN. Das zu wissen, erspart ein Menge Stress. 

Askja: Das heißt konkret? Elaine: Du brauchst dich vor nichts zu fürchten, dich klein oder schwach zu fühlen. Du bist allem gewachsen, indem du dich auf dich konzentrierst und auf dein Licht. Es keinen Kampf, es gibt kein Kräftemessen, kein Verteidigen. Ganz friedlich, aus der innere Ruhe und Sicherheit heraus ordnet und klärt sich dein Umfeld wie von Zauberhand. 

Stell es dir vor wie beim Aufräumen: du rast nicht wie eine Furie durch deine Wohnung und stürzt dich schreiend auf den Schmutz, schlägst auf ihn ein, bis du ihn endlich besiegt hast…sondern schaffst ruhig Ordnung, sortierst aus was nicht mehr zu dir passt. Und von ganz alleine gewinnt deine Wohnung wieder an Licht und Sauberkeit. 

Askja (lacht): Also eine Art Ausmisten à la Marie Kendo? „Das kann bleiben, aber das, das und das kommt in die Tonne!“ 

Elaine: Präziser: nicht in die Tonne, sondern es sucht sich einen neuen Existenzplatz, einen neuen Besitzer, dem es vielleicht sogar noch nützlich sein kann. Wichtig ist also, dass ich ALLES okay sein lasse, existieren lasse, stehen lasse, wie es ist. Ohne zu bewerten. Ich entscheide nur einfach für mich, dass ich das nicht mehr haben möchte oder brauche.

 Askja: Na ja … wenn man jetzt deinen Ex nimmt, dessen Lieblingshobby das Lügen und Betrügen ist, dann möchte ich ihm keinen neuen Besitzer finden! Es fällt mir auch schwer, ihn und sein Verhalten nicht zu bewerten … 

Elaine: Ich muss es aber so stehen lassen. Wenn er sein Spiel weiterspielen will und weiter die Leute hintergeht – okay, sein Leben, wahrscheinlich braucht er das noch für seine Entwicklung. Das ist seine Welt, die Lernaufgaben für ihn bereithält. Und die Leute, die ihm auf den Leim gehen müssen mit ihm genau diese Lernerfahrung machen. Aber ICH kann mich rausnehmen, weil ich das schon hinter mir habe, ich gehe in eine andere Realität, die meiner Entwicklung entspricht. 

Askja: Also heißt das: Jeder darf hier machen, was er will, es ist ja genug Platz da. Auch wenn ich das Verhalten absolut zum Speien finde, muss mich das nicht kümmern? 

Elaine: Drastisch ausgedrückt: Ja, andere dürfen auch durch Bösartigkeiten ihren Erfolg haben – aber nicht mit DIR, weil du da schon raus bist. Doch die Beteiligten sind ja dafür empfänglich, haben also ein Thema damit … und werden im Laufe der Zeit daraus lernen und sich weiterentwickeln. 

Askja: Gut, damit kann ich leben. Was ist denn noch wichtig? 

Elaine: Na, zum Beispiel, dass man die anderen nicht missioniert und ihnen ungefragt sagt: „Guck doch mal! Siehst du nicht, dass die bösen Politiker dich nur veräppeln? Raffst du das denn nicht!?“ Das bringt nichts. Man muss warten, bis man gefragt wird. Bis es soweit ist, hilft man nicht nur sich sondern auch den Mitmenschen am besten, indem man in seiner Welt bleibt und sich nicht aufregt über das Verhalten anderer, sich nicht ablenken lässt und anklagt … sondern konzentriert seinen Weg geht. 

Askja: Also Ruhe bewahren? 

Elaine: Ja, irgendwann ist der Punkt da, da wachen alle auf. Was du bis dahin machen kannst, ist nur: dein eigenes Ding voranbringen, um Vorreiter zu sein, ein Pionier. Um die Energie auf der Erde anzuheben. Um zu zeigen, wie es wirklich geht. Aber kommentarlos. 

Askja: Gut, sehe ich ein. Aber trotzdem stören mich im Moment so viele Dinge, wo soll ich nur anfangen? Ich möchte soooo viel verändern. 

Elaine: Da krieg ich ein schönes Bild für: Stell dir vor, du bist in einem Kaufhaus auf Ebene 3 unterwegs, und da sind ganz viele Dinge, die nun mal auf die Etage gehören, die du aber nicht haben willst und die dir gewaltig auf die Nerven gehen. Haushaltgeräte vielleicht ;-) Du regst dich auf: „Ich glaub ich bin im falschen Film! Meine Ebene muss völlig anders aussehen, ich will das hier alles nicht haben!“ Du willst deine Ebene von all den nervenden Dingen befreien und fühlst dich angesichts der Masse an Geräten und des unmenschlichen Arbeits- und Kraftaufwandes schon mal direkt überfordert und lustlos. Wie sollst du das nur jemals alles schaffen? Und kaum hast du ein Geräte entsorgt, rückt schon wieder ein neues im Regalfach nach. 

Warum gehst du denn nicht einfach zum Fahrstuhl und wählst eine andere Etage, zum Beispiel Ebene 5, die Dinge für dich bereit hält, die deinen Wünschen entsprechen? Ohne Haushaltgeräte ! 

Askja: Wie gehe ich auf Ebene 5? 

Wegbeschreibung bitte! Elaine: „Steig in den Fahrstuhl und wähle eine andere Etage“ heißt übersetzt: nimm dich raus und steigere deine Frequenz. Was Jasper vorhin erklärt hat. Das ist viel einfacher, als sich ständig über Dinge aufzuregen, die man jetzt echt nicht braucht oder gegen etwas anzukämpfen, das nicht mehr zu einem gehört, das man nicht mehr will. Bring dich einfach selbst in eine andere Etage. 

Askja: Hast du ein Beispiel aus dem realen Leben? 

Elaine: Sei dir zuerst mal klar darüber, dass es überhaupt verschiedene Ebenen GIBT! Verschiedene Realitäten und Wahrheiten. Oft vergessen wir das und meinen, wir hätten keine andere Ebene der Existenz zur Verfügung. Nur weil Ebene 3 existiert, musst du dich dort ja nicht zwingend aufhalten. Du hast die Wahl! 

Glaub also nicht, wenn man dir jemand etwas als einzig wahr darstellt. Auch wenn die Fakten noch so hart sind, mit denen man dich überzeugen will: du musst auf diese Realität nicht einsteigen. Lass dich nicht beirren. 

Askja: Ah! Indem ich etwas nicht für mich annehme, gilt es nicht in meiner Welt. 

Elaine: Genau, du hast deine eigene Wahrheit und somit deine eigene Realität. Was auf Ebene 3 existiert und wahr ist, kommt auf Ebene 5 einfach nicht vor. Gibt es da nicht. Wähle also bewusst die Ebene, in der du dich bewegst und lass dich nicht verwirren, nicht ablenken, nicht runterziehen. So werden sich auch scheinbar unveränderliche harte Fakten und unabänderliche Umstände auflösen. 

Askja: Jetzt wird es interessant … Wie geht das? 

Elaine: Indem du ganz geduldig deine Frequenz konstant über einen längeren Zeitraum oben hältst, du also auf deiner Ebene bleibst. Lass das auf dein Umfeld mal eine Weile einwirken. Auch die hartnäckigsten Probleme werden sich bald entweder anpassen oder auflösen. Nieder schwingende Frequenzen passen sich immer der höher schwingenden an, schon nach kurzer Zeit. Du musst nur konstant und unbeirrbar deine Frequenz halten. 

Askja: Will do! :-)



Teil 2 

(27.8.2020)



 Elaine: Moin, moin, Schwesterchen! 

Askja: Hi, wieder auf dem Raumschiff gewesen? Dann geht’s dir bestimmt super, oder? 

Elaine: Nee … mies! Ich meld mich nie wieder fürs Bodenpersonal, nie wieder! 

Askja: Wieso, was ist so schlimm? Also nicht, dass es hier auf der Erde gerade besonders pricklend wäre … aber so tragisch find ich es jetzt nicht. 

Elaine: Doch, wenn du einmal oben warst und siehst, wie einfach, schön, leicht und stimmig es sein kann, dann ist der Unterschied zu hier so krass. Dann wacht man morgens im eigenen Körper auf und in der eigenen, engen Welt, in der so viele Baustellen auf einen warten. Gott, das is so frustrierend! 

Askja: Dann kann ich ja fast froh sein, dass ich mich nicht an die Besuche erinnern kann. 

Elaine: Defintiv! Es ist einfacher für die, die es nicht bewusst erleben. Klar, es ist ein schönes Erlebnis, aber du musst wieder zurück - und das ist echt blöd! Außerdem hab ich keine Idee, wie ich das, was ich auf den Schiffen gesehen habe, hier umsetzen soll. So gern ich das möchte, aber ich kann hier einfach noch nicht so leben und nur tun, was mir Freude macht. 

Askja: Gut, das ist bei mir ja identisch, wir brauchen eben noch das Geld vom täglichen Job. Nur tun, was man möchte … Dann würdest du den Job schmeißen und dich morgens erst mal auf die Yogamatte schwingen, und ich wär in der Zeit gepflegt zwei Stunden im Wald unterwegs. 

Elaine: Das wär’s! Aber das geht ja leider nicht. 

Askja: Aber man könnte sich das Gefühl, das du auf dem Raumschiff erlebt hast, als Leitlinie, als roten Faden hernehmen und sich immer wieder daran ausrichten. 

Elaine: Ja, das stimmt. Aber es ist trotzdem so verdammt schwer umzusetzen in dieser dichten Materie! Allein schon den Fokus zu halten … ständig will jemand was von dir, du musst dich wieder auf die Arbeit konzentrieren, besonders nette Mitmenschen nerven oder piesacken einen … und dann mit Freude zu agieren, find ich ganz schön schwierig. 

Askja: Ist es, aber es verlangt ja niemand von uns, dass wir das Leben auf den Schiffen eins zu eins hier umsetzen. Es geht eher darum, dass du das Gefühl von „oben“ mit herbringst, um es hier zu verankern. Du sollst erzählen, wie wir eigentlich leben sollten und könnten. Ich glaube, darum geht es, deshalb kannst du dich auch daran erinnern. 

Elaine: Hm. Ich hab noch mal den Nordstern gezeigt bekommen, wohin es geht, damit man den Kompass richtig ausrichtet hier unten. Trotzdem ist es schon gemein … aber wir haben uns ja freiwillig gemeldet für den Job hier. :) 

Askja: Ich kann’s mir lebhaft vorstellen! Wir beide an vorderster Front: „Bitte, bitte nehmt uns, wir wollen auf die Erdmission. Wir schaffen das, das ist ja gar kein Problem, überhaupt gar nich, und wir freuen uns auf ein bisschen Arbeit, aber ja doch! Was? Schwierige Umstände? Dichte Materie? Wir werden auf viel Unverständnis stoßen? Egal, das wird schon, is doch spannend! Los geht’s!“ 

Elaine: Gott ja … wahrscheinlich. Wobei unser Job hier eigentlich „nur“ darin besteht zu leuchten. Das ist einfach die Art Arbeit, die wir alle machen, auch unsere Freunde in den Schiffen. Sie reisen oft interstellar zu Orten, wo ihre Anwesenheit gerade gebraucht wird. Und dort gehen sie in eine Art gemeinsame Meditation, um das Feld anzuheben und dadurch besondere Entwicklungen möglich zu machen. 

Askja: Das machen sie im Moment doch auch hier bei uns auf der Erde, oder? 

Elaine: Ja, sie positionieren sich mit ihren Schiffen um uns herum und helfen den Menschen, einfach durch ihre Bewusstseinsenergie, uns zu entwickeln und unsere eigene Energie anzuheben. Das tun sie aber nicht nur hier oder auf anderen Planeten, sondern auch ganz generell in anderen Energiefeldern. Die Aufgabe ist immer dieselbe: einfach da sein und strahlen. Das ist eine ganz wichtige Arbeit - eigentlich der einzige Sinn, den man haben kann, auch was uns angeht: da sein und strahlen. 

Askja: Und dann einfach beobachten, was das bewirkt? 

Elaine: Ja, das Leben um einen herum passiert dann von ganz allein. Dass man gezielt und mit viel Aufwand etwas bewegen muss, organisieren muss und so weiter, das ist Unsinn. Man muss nur einen klaren Impuls setzen - und dann zuschauen, wie sich um einen herum alles ordnet, wie es entsteht oder auch zerstört wird, weil es nicht mehr passt. 

Askja: Nehmen wir mal an, das klappt. Wenn man dann, sagen wir mal 5 oder 10 Jahre in die Zukunft blickt, wie könnte das Leben auf der Erde aussehen? 

Elaine: Bei den höher entwickelten Zivilisationen habe ich gesehen, dass sie sich als Volk gemeinsam weiterentwickeln. Dort geht es nicht darum, dass ein Einziger Erfolg hat oder dass er sich verwirklicht, sondern der Gemeinschaftssinn ist sehr viel ausgeprägter. Es geht wirklich darum, die ganze Bevölkerung des Planeten zu entwickeln und ihr Bewusstseinsein anzuheben. Jeder hilft jedem, das ist eine Selbstverständlichkeit. Es ist allen klar, dass sie ihren Planeten und ihre Gemeinschaft entwickeln und nicht allein sich selbst. 

Askja: Kein Hass, kein Neid … muss traumhaft sein! 

Elaine: Bei diesen Zivilisationen, die ich gesehen habe, ist nichts beschränkt, sondern jeder hat auf alles Zugriff, hat alles, was er braucht, das ist gar keine Frage. Jeder darf und soll sich selbst entfalten und sein Potenzial leben, ohne dass man Gegenleistungen bringen muss. Es gibt natürlich kein Geld, aber auch keinen Tausch, sondern man bereichert sich einfach gegenseitig. 

Askja: Der Unterschied ist schon noch sehr frappierend … Dort sind scheinbar alle sozial eingestellt und unterstützen sich gegenseitig, und dann guckt man sich hier um und es überkommt einen das kalte Grausen! Aber nicht die Ohren hängen lassen, sondern, egal was kommt, immer wieder das eigene Licht leuchten lassen, also das Lämpchen wieder anknipsen, ne? :) 

Elaine: Ja … die Gefahr bei mir besteht nur darin, dass ich mich nur noch auf den Schiffen aufhalten möchte. Ich kann ja jederzeit wieder hoch in mein Zimmer, mich aufladen. Da die Energiefrequenz des Körpers auf den Schiffen unheimlich angehoben wird, ist das Zurückkommen und Leben hier mittlerweile aber richtig schmerzhaft für mich. Ich werde durch die Energieerhöhung noch empfindlicher, und es tut auch einfach körperlich so weh, hier zu sein, ich habe richtige Schmerzen. Vor allem kommt einem das Leben hier im Vergleich vor wie in der Steinzeit, als ob du ein Kunsthandwerker bist - und dann hockst du wieder da mit Hammer und Meißel. 

Askja: Aber … 

Elaine: Ja, ja, ich weiß, was du sagen willst. Es ist eine Riesenchance hier und all das Wissen herzubringen, bietet auch anderen eine große Chance, es ist eine wichtige Arbeit und ich muss mich an die Besuche in den Schiffen erinnern können. Alles richtig, aber … 

Askja: Aber? 

Elaine: Ich fühl mich total zerrissen. Auch zwischen den verschiedensten Gedanken. Ich würde zum Beispiel gerne alles canceln, was mir keine Freude mehr macht, denn ich weiß ja, dass es nicht der richtige Weg ist. Ich weiß vor allem auch, dass es funktionieren würde, wenn ich endlich dem folge, was meine Seele will. Wenn man den eigenen Weg geht, entsteht er … alt, oft gehört, wissen wir. Aber ich hab einfach zu viel Angst, denn ich hab ja auch eine große Verantwortung, allein den Kindern gegenüber. Was wenn es doch nicht klappt? Was dann? 

Askja: Und schwupps, sind wieder die Existenzängste auf dem Plan und plustern sich auf. Kenn ich. 

Elaine: Ja, aber ich bin mal wieder an dem Punkt, an dem eine große Veränderung ansteht, denn so wie jetzt geht es nicht weiter. Ich spüre genau, dass ich mich nicht mehr drücken kann. Sich einfach abfinden und versuchen weiterzuackern, das wird nicht funktionieren. 

Askja: Wir haben im Moment aber auch einfach dadurch schlechte Voraussetzungen, weil wir alles alleine machen müssen. Da wird einem immer wieder erzählt, man sei ein toller Leuchtturm, der sein Licht strahlen lässt zum Wohle aller. Ist ja super, aber ich fühl mich da gerade ein bisschen einsam an meiner Küste - vor mir die stürmische See, die ständig gegen meine Mauern donnert, und ich hab Angst, dass mir der Putz von der Fassade bröckelt. ;) Da wäre es schon schön, noch einen „Turm“ vor sich zu haben. Aber da ist leider kein Partner, der einen unterstützt, an den man sich mal anlehnen könnte, um Luft zu holen … 

Elaine: Genau. Ich fühl mich auch einfach so allein. Weißt du, da drüben … na ja, was heißt „da drüben“? Es ist ja kein Drüben. Also auf den Schiffen, da sind alle miteinander verbunden, und egal, wem du begegnest, es ist, als wäre es dein dir zutiefst verbundener Seelenfreund. Männer, Frauen, egal, alle sind deine Familie - und das spürt man. Du musst auch nichts tun, man muss sich nicht kennenlernen oder sonst was, um befreundet zu sein, das ist einfach so. Du wirst auch nicht bewertet, nicht danach beurteilt, was du leistest, sondern du wirst einfach wertgeschätzt, weil du du bist. Du wirst einfach geliebt. 

Askja: Ja … hier rennen wir der Anerkennung und Wertschätzung teilweise schon noch ganz schön hinterher. Verbiegen uns, gehen Kompromisse ein, versuchen, nur ja keinem auf die Füße zu treten - und wofür? Damit man uns mag. Schon schön blöd, wenn man es sich mal so überlegt. Es reicht, wenn ich weiß, wer ich bin, und mich mag. Gar nicht mag ich allerdings meine alte Arbeit … 

Elaine: Ja, ich sitz auch schon wieder im Auto zum nächsten Termin, aber mir fällt sogar hier auf, dass das Leben auf der Erde mehr oder weniger Mittelalter ist. Allein die Materie hier, nimm nur mal das Lenkrad, die ist so schwer und hart, materiell und … dicht. Die Gegenstände in dem Raumschiff sind ganz anders, die kann man zwar auch anfassen, aber sie fühlen sich leicht an, geben dir Energie beim Berühren. Im Vergleich dazu ekelt mich die Materie hier jetzt richtig an. Auch das Essen, das wir haben, das würde ich am liebsten ausspucken, das nährt nicht. 

Askja: Na ja, also dem Essen hier kann ich durchaus was abgewinnen! :) Aber für mich ist es ein bisschen leichter als für dich. Erstens kann ich mich nicht bewusst erinnern an die Zeit im Raumschiff, und zweitens ist meine Grundfarbe für dieses Leben deutlich mehr rot gefärbt als deine, ich bin sozusagen „erdnäher“. Deine Farbe ist ein Violettton, das passt zwar wunderbar zu dir als „Grenzgängerin“, als Wandlerin zwischen den Welten, macht das Leben hier aber nicht gerade leicht. 

Elaine: Wieso? 

Askja: Na ja, Violett ist ein Mix aus Rot und Blau, also aus dichter Erde, Materie und weitem Himmel, dem Immateriellen, und du bewegst dich konstant dazwischen in einem ziemlichen Spannungsfeld, mitten zwischen zwei großen Gegensätzen. Das ist nicht einfach, also ich hätte mir kein Violett als Lebensfarbe ausgesucht, ganz ehrlich. ;) 

Elaine: Na super. 

Askja: Aber man kann es ja auch positiv sehen! Du hast durch deine Farbe die Möglichkeit, zwischen den Welten hin- und herzuwechseln. Und indem du zum Beispiel auf dem Schiff warst und dich daran erinnern kannst oder indem du Visionen von anderen Planeten hast, kannst du das Wissen auf die Erde bringen. Du verankerst die Bilder, die Energie von diesen Visionen hier im Feld der Erde - allein dadurch werden sich bestimmt viele Menschen wieder erinnern, wo sie herkommen und worum es gerade geht. 

Elaine: Aber es ist trotzdem anstrengend. 

Askja: Klar, da muss man sich auch nicht in die eigene Tasche lügen, glaub ich. Das Leben hier ist gerade extrem herausfordernd, man ist nur noch müde und fühlt sich einfach platt, als wäre ein Zug über dich gerattert. Aber einer mit ganz vielen Waggons. Muss man sich nicht schönreden, aber vielleicht einfach so hinnehmen, akzeptieren, geht ja auch wieder vorbei. Ich an deiner Stelle würde es einfach mal einen Tag lang ausprobieren. 

Elaine: Was ausprobieren? 

Askja: Na, so zu leben, wie du leben willst. Schaufel dir einen Tag frei und versuch es einfach mal. Das ist ein begrenzter Zeitraum, da kann nicht allzu viel an die Wand fahren oder aus dem Ruder laufen - aber du hast die Chance, dass du an dem Tag deine Energie wieder anheben kannst. Du könntest an dem Tag durch die Beschäftigung mit den Dingen, die dir Freude machen, dein Feld aufladen - und daraus ergibt sich dann am folgenden Tag wieder etwas Passendes und so weiter. 

Elaine: Könnte funktionieren … 

Askja: Wär einen Versuch wert. Denn ich glaube, im Moment ist es wichtig, seine Energie sehr klar zu halten, und das geht nun mal nicht, wenn man sich ständig ablenken lässt, wieder einen Neben - oder Umweg geht. Man muss unbeirrt auf seinem Hauptweg bleiben und einfach jeden Tag einen Fuß vor den anderen setzen. Ich stell mir das immer so vor, dass der Weg am Anfang noch ziemlich steinig ist, man stößt sich vielleicht auch ein paar Mal die Zehen, aber mit der Zeit wird der Weg immer glatter, einfacher zu gehen. 

Elaine: Klingt logisch, aber trotzdem bleibt bei mir immer die Angst. Was, wenn es nicht funktioniert? Dann fehlt mir am Ende des Monats einfach das Geld, das ich brauche, um unser Leben aufrechtzuerhalten. 

Askja: Ich weiß … Geht mir ja auch so. Theoretisch ist das alles wunderbar, man weiß im Grunde auch, was man tun sollte, aber … der Zweifel bleibt. Was wenn durch die neue Art zu leben doch kein Geld reinkommt? Gut, es gibt sicher Leute, die ganz locker sagen: „Ach was, es ist ja alles nur ein Spiel. Dann verlier ich eben meine Wohnung, so what? Es gibt jede Menge Brücken, schlaf ich eben da drunter, geht doch auch.“ 

Elaine: Wenn man das kann … 

Askja: Muss man wollen, ja. Und ich will das definitiv nicht, ich brauch mein Bett. Mit solidem Dach drüber. Punkt. Aber trotzdem müssen wir uns irgendwie freimachen von den alten Jobs, die nur noch Kraft rauben, und endlich mal einen Fuß auf unseren Weg setzen und dort ein bisschen Strecke zu machen. Denn wie heißt es immer? „Der Weg entsteht, indem man ihn geht.“ Also vielleicht kann man es sich ja so vorstellen, dass wir mit einem ziemlich schweren, vollgestopften Wanderrucksack starten. Wir sind zwar immerhin auf dem richtigen Weg, aber schleppen eben noch ein paar alte Dinge, wie den ungeliebten Job, mit. Aber je länger wir auf unserem Weg laufen, desto mehr Sachen können wir aus dem Rucksack am Wegrand zurücklassen, weil wir sie nicht mehr brauchen. 

Elaine: Und irgendwann können wir den leeren Rucksack auch noch stehen lassen. 

Askja (lacht): Vom Umweltaspekt her gesehen zwar nicht so top, aber ja, das ist die Idee. Man muss einfach nur auf dem Weg bleiben, nicht immer wieder stehen bleiben oder auf Seitenstraßen abbiegen, die irgendwo versumpfen. Klare Ausrichtung, immer geradeaus. Is ja nicht mehr lange, wenn mein Gefühl mich nicht trügt … Das letzte Bisschen kriegen wir jetzt auch noch rum. 

Elaine: Ja, das schaffen wir schon. Bei mir ist es auch extrem wichtig, dass ich mich immer wieder erde. In den letzten Tagen war ich so erfüllt von diesem inneren Frieden, den ich auf den Raumschiffen erlebt hatte, da habe ich mich so sicher gefühlt und dachte, ich weiß jetzt genau, wo es langgeht. Ich dachte, mich wirft jetzt nichts mehr aus der Bahn. 

Askja: Und? 

Elaine: Und dann kommt wieder irgendein Mist im Außen und reißt mich raus. Aber das ist typisch: Immer wenn ich mich richtig gut fühle, kommt die nächste Prüfung oder Herausforderung, frei nach dem Motto: Gucken wir mal, ob sie schon wirklich sicher stehen kann - oder ob sie wieder umfällt. 

Askja (lacht): Weißt ja: Aufstehen, Krönchen richten, weitergehen. Elaine: Ja. Ich darf mich echt nicht immer vom Weg abbringen lassen, im Alltag versumpfen und weitermachen wie vorher, denn ich weiß ja genau, was ich hier zu tun habe. Daher ist es eigentlich ganz gut, dass ich immer wieder so einen kleinen Tritt in den Hintern kriege und merke, dass es so einfach nicht weitergehen kann. Und immer wenn ich es trotzdem nicht umsetze, kommt es noch ein bisschen heftiger. Askja: Ein ausgefeiltes System! 

Elaine (lachen): Könnte man so sagen. 

Askja: Dann mal eine gute erste Etappe auf deinem Weg, und pass auf die fiesen Stolpersteine auf! 

Elaine: Du auch - bis morgen! 




Teil 1 

(24.08.2020)

 
Elaine: Hi Schwesterchen, ich hatte grade ein vollkommen verrücktes Erlebnis! Ich war mit dem Auto von der Arbeit unterwegs, und auf einmal fällt mir auf, dass der Himmel voller Raumschiffe ist! Ich hab dann sofort gefragt, was sie hier machen, und sie meinten, gerade sei noch einmal eine ganz wichtige Zusammenkunft, weil viele, viele Menschen auf der Erde derzeit die ersten Besuche auf den Raumschiffen erleben!
 
Askja: Wie? Wann? Wo??
 
Elaine (lacht): Genau das hab ich auch gefragt. Und vor allem: In welcher Realität?! Und schwupp - war ich im Raumschiff!
 
Askja: Ich brech ab!
 
Elaine: Das war total cool. Ich war natürlich immer noch am Autofahren und hab mich da auch voll und ganz wahrgenommen, aber gleichzeitig war ich im Raumschiff. Und da war ich glaub ich schon öfter, es kam mir so bekannt vor. Das Ganze war aber auch einfach ein Erlebnis, bei dem ich verstanden habe, was Parallelrealitäten sind, also an zwei Orten gleichzeitig zu sein, und was Zeitverschiebung ist.
 
Askja: Wie Zeitverschiebung?
 
Elaine: Na, meine Autofahrt hat 20 Minuten gedauert, aber im Raumschiff, da habe ich mehrere Tage verbracht, in dieser Zeitrealität.
 
Askja: Und wie sah es dort aus?
 
Elaine: Also wie es da aussieht, das ist die eine Sache … da komm ich gleich drauf zu sprechen, aber ich war zuerst ganz ehrfürchtig und hab gefragt, was denn ihre Aufgabe hier sei und was sie so machen.
 
Askja: Und?
 
Elaine: Es war überhaupt nicht so, dass sie „höchst politisch“ und mit großen, weitreichenden Aufgaben unterwegs sind, sondern es geht einfach darum zu sein. Glücklich zu sein und sich auszuleben. Und einfach Liebe zu sein. Nur zu sein!
 
Askja: Okay … Und was machen die dann so den ganzen Tag lang? Ich mein, die hocken ja bestimmt nicht stundenlang im Schneidersitz auf ihrer Yogamatte und bestaunen den Sternenhimmel, oder?
 
Elaine: Nee. Was sie den ganzen Tag lang machen? Alles, was Spaß macht. Das ist für uns, als würden wir immer nur Urlaub machen oder feiern. Natürlich tun sie etwas, aber alles, was sie tun, macht ihnen Freude. Sie sind auch durchaus zu anderen Planeten unterwegs und bringen Botschaften oder arbeiten an politischen Systemen mit, sie stehen sogar in Kommunikation mit dunklen Mächten.
 
Askja: Das hört sich jetzt aber definitiv nicht mehr nach Spaß an …
 
Elaine: Ja, das hört sich sehr ernsthaft an, aber es ist trotzdem einfach nur Liebe und fröhlich sein und Glück ausstrahlen. Und diese Botschaft wollen sie verbreiten. Das ist alles, worum es geht. Und das ist der gesamte Lebenssinn von JEDEM! Glücklich sein, Freude leben, sich leben. Es ist so einfach. Und alles, was dir so dazwischenkommt, das sind einfach … Schatten. Dinge, die sich kurzfristig dazwischendrängen. Aber das muss und darf uns auch schon gar nicht mehr belasten. Es ist so einfach …
 
Askja: … und gerade deswegen so schwer zu glauben, dass, wenn man einfach nur tut, was Freude macht …
 
Elaine: … man natürlich und automatisch in der Fülle ist, in der Liebe und im Glück. Das ist wieder eines dieser Aha-Erlebnisse, bei denen man denkt: eigentlich völlig banal, hätte ich auch schon früher drauf kommen können. Aber …
 
Askja: Aber man muss es erst mal gefühlt haben, um es begreifen zu können.
 
Elaine: Genau.
 
Askja: Und was hat es jetzt genau mit den vielen Schiffen bei uns auf sich?
 
Elaine: Sie stehen gerade reihum am Himmel und haben solche Begegnungen wie mit mir mit ganz vielen anderen. Das ist der erste intensivere Kontakt, weil es jetzt sehr viele Menschen erleben, wobei das ganz unterschiedlich ablaufen kann. Mir war es zum Beispiel bewusst, andere erleben es eher unbewusst als eine Art Tagtraum, wieder andere erleben es im echten Traum, im Schlaf, also bei weitem nicht jeder erinnert sich daran. Aber es ist eine riesengroße Menschenmenge, die jetzt den Kontakt aufnimmt. Das bedeutet einen enormen Schritt für die Erde, und seit Ewigkeiten ist es das erste Mal, dass so eine große Menge an Menschen Kontakt mit Außerirdischen hat.
 
Askja: Ich will auch auf eines der Schiffe! Gibt es Listen, in die man sich eintragen kann?
 
Elaine (lacht): Nein, und es liegt auch an der Seelensignatur, in welcher Form man den Besuch auf den Schiffen erlebt. Das richtet sich danach, was für den jeweiligen Menschen richtig und am besten ist. Es ist also nicht unbedingt „besser“, wenn man den Aufenthalt dort bewusst erlebt, und schlechter, wenn man es „nur“ träumt. Wichtig ist nur der Imprint, den man von den Schiffen mitbringt auf die Erde. Du bist auch schon öfter dort gewesen, allerdings nicht mit einer bewussten Erinnerung.
 
Askja: Ich würde mich aber gern erinnern!
 
Elaine: Oh, dir würde es dort auch gefallen! Dein Faible für Ästhetik, Stil und Schönheit, unsere Leidenschaft für Tanz, Freude und Leichtigkeit - das ist dort allgegenwärtig und normal. Unsere ganzen Systeme und strikten Regelungen, die Politik, das ist alles das Dunkle. Kein Wunder, dass uns Steuerkram und das Finanzamt zuwider sind!
 
Askja (lacht): Das ist moderne Wegelagerei, ja!
 
Elaine: So etwas gibt es in den anderen Welten nicht, da, wo wir herkommen, existiert das einfach nicht. Undauch das Raumschiff selbst, das war so mein Zuhause … Das war das Haus, nach dem ich immer gesucht habe, ich fühle mich da einfach wohl und es ist mir so vertraut.
 
Askja: Wie sah das Schiff denn genau aus? Ein bisschen wie auf Captain Kirks Brücke?
 
Elaine: Also in der Mitte des Schiffes gibt es eine große Galerie, das ist die Steuerzentrale. Alles ist aus einem ganz besonderen Material, so ähnlich wie Emaille oder … weißes Glas vielleicht. Dort treffen sich die Piloten, aber gleichzeitig ist es auch ein Treffpunkt, wo man sich für Gespräche trifft, eine Art Lounge, würdest du sagen. Jeder kann dorthin gehen, während die Piloten an den Bedienelementen sitzen, wobei das Schiff nicht mit Knöpfchen und Hebeln gesteuert wird, sondern durch eine Unterhaltung, teilweise telepathisch, d. h. wenn du nicht die notwendige Bewusstseinsfrequenz hast, kannst du das Schiff nicht steuern. Wenn du diese Frequenz aber hast, kannst du Sprachbefehle geben oder bewusste, gezielte, klare Gedanken aussehen, die das Schiff auf Kurs bringen. Es antwortet dir auch - ob das Schiff aber jetzt ein weit entwickelter Computer ist oder ein Lebewesen, kann ich nicht genau sagen, aber ich glaube, es ist einfach eine sehr hoch entwickelte Technologie, mit der man kommunizieren kann.
Ringsherum von dieser Galerie geht es mehrere Etagen hoch, und in jeder dieser Etagen gibt es verschiedene Zimmer, eines für jedes Besatzungsmitglied. Dort herrscht eine Stimmung wie in einem Spa … Sie haben dort ihr Bett, ein Fenster, alles, was sie brauchen, und das Zimmer ist schön groß - ein bisschen hat es mich an ein Hotelzimmer erinnert, allerdings ein superluxuriöses, wobei es kein prunkvoller Luxus ist oder übertrieben, sondern einfach qualitativ sehr hochwertig. Schlicht und perfekt. Dort kann man sich komplett aufladen, also wenn sie sich ins Bett legen, werden gleichzeitig die Energiekörper gereinigt und vitalisiert - es laufen dabei so viele Prozesse ab! Nicht auf technischer Ebene, sondern schlicht durch das Material, aus dem das Bett gefertigt ist, dort wurden Energiefelder eingerichtet, die einen komplett aufladen. Man muss in dieser Realität übrigens nicht viel schlafen, aber man kann schlafen.
Neben den Zimmern der Besatzung gibt es auch noch Gästezimmer, die relativ neutral gestaltet sind im Stil und von der Energiequalität her, sie sind für ihren Bewohner einfach auf das Optimum programmiert worden. Diejenigen, die permanent auf dem Schiff leben, haben ihre Zimmer dagegen personalisiert mit einer bestimmten Energie und mit ihren Farben oder Formen, so dass ihre individuelle Energie gestärkt wird.
Ein paar Etagen höher gibt es … na ja, wir würden es „Versammlungsräume“ nennen, aber das hört sich so ernst an und passt nicht zu der Stimmung dort. Es erinnert eher an eine Lounge, in der man sich trifft und miteinander redet, dabei geht es auch um wichtige Themen, aber es ist trotzdem einfach Spaß. Sie agieren immer aus Freude und aus Spaß heraus.
 
Askja: Wie sehen die in den Schiffen denn eigentlich aus? Tragen sie Uniform oder ist das sehr leger?
 
Elaine: Die meiste Zeit sind sie „in Zivil“, so wie du und ich. Und je nachdem, was sie vorhaben oder zu welchem Anlass, wechseln sie natürlich auch mal die Kleidung und passen sie daran an, aber im Grunde gibt es wenig Unterschied zu uns. Obwohl es auch das gibt, was wir als „Raumanzug“ kennen, der aber eher unter Freizeitkleidung fällt, weil er einfach extrem angenehm zu tragen ist. Es gibt auch Versionen mit verschiedenen Funktionen, wenn man das Raumschiff verlässt und auf Planeten landet, dann ist es eher eine Art Arbeitskleidung aus einem speziellen Stoff … nein, es ist kein Stoff, sondern ein besonderes Material.
Das Besondere ist aber, dass die Bewohner der Schiffe eine ganz eigene Ausstrahlung haben, das gewisse Etwas, du siehst sofort, was für eine Aura sie haben.
 
Askja: Was gab es denn zu essen?
 
Elaine: War ja klar, dass die Frage von dir kommt … Was sie essen? Natürlich kein Fleisch. Aber überall steht etwas zu essen herum, es ist ganz selbstverständlich - und trotzdem ganz anders als bei uns. Die Nahrungsmittel sind weitem nicht so dicht und schwer wie hier, das Essen belastet nicht, sondern nährt wirklich, energetisiert und baut auf.
 
Askja: Klingt gut! Macht wahrscheinlich vor allem auch nicht dick. :)
 
Elaine: Nein. Aber was noch viel wichtiger ist, ist der Genuss und wieder die Freude, die man beim Essen empfindet oder auch dass man in Gesellschaft isst. Es geht also um die Energie, die du beim Essen aufnimmst, die ist wichtig.
 
Askja: Da bin ich sehr stolz auf mich, das kann ich. :) Genussvoll schlemmen - da krieg ich ne Eins mit Sternchen!
 
Elaine: Das machen viele aber nicht. Überleg mal, gerade die Leute, die sehr spirituell sind und ihren Körper reinigen wollen, oder diejenigen, die übergesundheitsbewusst leben, welche Freude sie sich versagen, indem sie irgendwelche geschmacksneutralen Proteinpülverchen schlürfen oder auf ein paar gesunden Samen rumkauen. Kaum zu glauben, aber da steckt auch wieder die dunkle Macht dahinter, denn das Eigentliche, das man beim Essen aufnehmen sollte, wird diesen Menschen - gerade denen, die danach suchen, sich spirituell weiterzuentwickeln - völlig genommen: der Genuss, das Wohlgefühl.
 
Askja: Hinterlistig!
 
Elaine: Sehr. Und auch wieder ein Abtrennen von der Freude als Quelle von allem.
 
Askja: Dafür herrscht auf den Schiffen Partystimmung?
 
Elaine: Ja, aber wenn ich sage, eine Art „Partystimmung“, dann ist das nicht so ein lautes Gejohle oder ein Trinkgelage wie bei uns, natürlich nicht! :) Es ist einfach freudig, als gäbe es die ganze Zeit etwas ganz Tolles zu feiern. Es herrscht immer eine leichte Stimmung, überhaupt nicht aufgewühlt und auch nicht laut, sondern eine Atmosphäre der liebevollen Freude, und du kannst die ganze Zeit nur machen, was dir Spaß macht - und dann bist du auch effektiv! Es ist jetzt nicht so, dass sie nichts tun würden, aber sie tun nur, was ihnen Freude bereitet. Und gerade weil es Spaß macht, ist es effektiv. Du kannst ja auch hier nur wirklich Erfolg haben, wenn dir die Aufgabe oder der Beruf Spaß macht und du so mit dem Herzen dabei bist.
 
Askja: Im Grunde seines Herzens hat man das ja eigentlich gewusst, dass es besser wäre, es sich gutgehen zu lassen, sich wohlzufühlen, seinen Interessen zu folgen, um freudig durch den Tag zu gehen. Aber ich zumindest hab das immer als weltfremd abgetan, als naiven Wunschtraum. Ich hätte nicht geglaubt, dass es wirklich so leicht sein kann. Und soll!
 
Elaine: Es ist ursimpel.
 
Askja: Und trotzdem so schwer umzusetzen für uns … Wir müssen üben, es uns gutgehen zu lassen, ohne schlechtes Gewissen - das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Völlig verrückt eigentlich!
 
Elaine: Ja, total bescheuert zu glauben, man müsse ständig ackern und schuften und wäre nur dann etwas wert oder hätte seinen Tag nur dann sinnvoll verbracht, wenn man abends todmüde ins Bett fällt.
 
Askja: Die schmeißen sich wahrscheinlich weg vor Lachen über uns, wenn sie uns zusehen … „Ah, guck mal, da unten! Sie rennen wieder rum wie die Irren, klauben die letzten Energiereserven zusammen, um den unnötigen Termin wahrnehmen zu können. Und dann putzen sie zur Krönung des Tages noch die Fenster. Rechnen wir mal zusammen: Zeit, in der sie fröhlich waren an diesem Tag? Eine Minute, beim Streicheln des Hundes. Zeit, in der sie völlig neben sich standen? Der Rest des Tages.“
 
Elaine: Wir sind schön blöd … Aber es hängt nicht nur am mangelnden Selbstwert, dass wir fast nie tun, was uns Freude macht, sondern es ist ja bewusst nicht gewollt von den Dunklen. Wenn jeder nur tun würde, was ihm Spaß macht, wären wir einen unglaublich großen Entwicklungsschritt weiter und in einer anderen Frequenz. Das wird natürlich mit aller Macht unterdrückt, selbst kleinen Kindern wird schon aberzogen zu tun, was sie wollen.
 
Askja: Dann ist es eine perfide Lüge, dass es nur an unserem mangelnden Selbstwert liegt und wir nicht genug an uns arbeiten, wenn wir kein erfülltes, freudiges Leben führen?
 
Elaine: Ja. Wir haben uns nie geirrt, wir wussten immer, dass das Gefühl von Freude und Leichtigkeit das richtige ist, aber das wurde immer als Spaßgesellschaft abgewertet. Dabei ist es in Wirklichkeit genau der richtige Weg.
 
Askja: Holen sie deshalb gerade so viele Leute zu sich auf die Schiffe? Um ihnen das zu zeigen?
 
 
Elaine: Auch. Aber vor allem weil wir an einem kritischem Punkt angekommen sind. Entweder muss noch einmal eine große Welle kommen wie Corona oder etwas Ähnliches, ein großer Einschnitt, was noch einmal richtig durchrüttelt, damit noch mehr Menschen aufwachen. Das muss jetzt nicht unbedingt ein zweiter Lockdown sein, aber ein großer Einschnitt. Oder … es geht in einem ruhigen Übergang weiter, ohne Chaos und Aufruhr, weil die Menschheit sich bewusster geworden ist und einen großen Entwicklungssprung gemacht hat, ohne dass man sie dazu zwingen musste durch irgendein Ereignis. 
 
Askja: Also sind Freude und Leichtigkeit die Lösung?
 
Elaine: Genau! Wenn die Wesen in den Raumschiffen das möglichst vielen Menschen mitgeben können, sei es jetzt bewusst oder unbewusst, dann ist die Chance riesengroß, dass wir das hier und jetzt umsetzen. Wenn alle bald in ihre Kraft und Leichtigkeit kommen, macht die Erde einen enormen Schritt nach vorne, also den endgültigen Schritt in die nächste Dimension. Und das sehr schnell. Davon sind im Moment auch alle auf den Schiffen überzeugt, und darüber herrscht eine große Freude. Sie freuen sich darauf, dass sich ein neues Bewusstsein etabliert und die Menschheit diesen kritischen Punkt überwindet, ohne dass es noch einmal zu einer Krise kommen muss.
 
Askja: Aber wir bleiben dann trotzdem nicht auf dem Finanzamt und Co. hocken, oder?
 
Elaine: Nein, natürlich wird sich dann auch das Finanz- und Wirtschaftssystem ändern, aber nicht indem alles zusammenbricht, sondern indem eine große Weiterentwicklung stattfindet. Wie genau, das weiß man noch nicht. Aber stell dir nur mal vor … wenn alle erwacht sind, in diesem neuen Bewusstsein von Leichtigkeit und Freude, dann wird sich unser System und alles automatisch ändern. Dafür muss nichts zusammenbrechen oder der große Crash kommen.
 
Askja: Das wäre der elegantere Weg, bei dem viel weniger Menschen leiden würden, das würde mich freuen.
 
Elaine: Was mich am meisten freut, ist, dass die Distanz weg ist. Bisher waren die Wesen auf den Schiffen, zumindest gedanklich, immer so weit weg und unerreichbar. „Wow, Außerirdische, die sind so weit weg und hochentwickelt!“ Ich hatte einen Heidenrespekt vor ihnen. 
 
Askja: Ja, das kenn ich! :) Ich dachte einerseits auch immer: Oh, toll, wenn sie kommen, wie schön! Aber gleichzeitig hatte ich auch im Kopf: Um Gottes willen … im Vergleich zu denen bist du ja ein krummer Wurm! Wenn die aus ihren Raumschiffen schreiten, strahlend schön, rein und hehr, da versteck ich mich doch lieber hinter dem nächsten Busch!
 
Elaine (lacht): So ungefähr. Aber jetzt erlebt zu haben, dass es Leute sind wie du und ich auch und dass wir auf einer Ebene sind, war sehr eindrücklich. Es ist auch nicht so, dass sie denken, wir würden „hier unten“ rumkrebsen und uns dämlich dranstellen, sondern sie wissen, dass es wahnsinnig schwer ist, in der Materie zu sein mit all den Dingen, die einen hier runterziehen. Auch weil die Materie an sich schon so träge ist. Dann überhaupt etwas zu bewegen und daran zu glauben, dass es möglich ist, das ist eine Herausforderung. Sie haben großen Respekt vor uns, weil wir uns den schwersten Job ausgesucht haben und unser Bestes geben. Und sie freuen sich, uns dabei helfen zu dürfen …